Filmtipp: Ungeschminkt

Sehenswert, der kritische Umgang mit Kosmetik. Ich weiß nicht, wie lange der Film noch zugänglich ist, daher schnell ansehen!
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Eigentlich wissen wir es, oder?
Ich persönlich reagiere am meisten auf Naturprodukte, egal ob Haare, Körper, Gesicht, Make up.
Wie findet ihr den Film?
Ich finde, er geht nicht tief genug. Man hat sich ein paar Dinge herausgepickt, reitet darauf herum und geht nicht weiter. Dafür sind 45min viel zu kurz. Bin auch nicht schlauer als zuvor. Den man könnte alle Marken nennen, die man so in der Drogerie findet. Wenn man nur lange genug sucht, findet man immer etwas, was kritisch ist.

24 Meinungen

  1. Roxy sagt:

    Der Film ist grottenschlecht.. viel zu einseitig, wild zusammengestückelt und es werden Halbwahrheiten verbreitet (z.B. das Thema Henna).

  2. Enirak sagt:

    Natürlich weiß man es, aber man schmiert sich trotzdem alles ins Gesicht…
    Ich denke, heutzutage ist es allgemein schwer, Produkten zu entkommen, die schädlich sind.

    Liebe Grüße!

  3. Anonymous sagt:

    Schaue ihn gerade und finde auch er geht nicht tief genug was aber wohl bei 45min einfach nicht möglich ist.

    Lustig find ich immer wenn Verkäuferinnen im Laden gezielt nach Inhaltsstoffen gefragt werden, schließlich sind die Damen keine Chemikerinnen sondern eben Verkäuferinnen. :D

    Was ich aber gut finde ist, dass angesprochen wird das auch Naturkosmetik nicht so rein ist wie sie tut :) Diese ganze Öko-Sparte ist mir zutiefst zuwider.

    Das alles nicht so gesund ist wie man denkt sollte aber eigentlich den meisten klar sein – dafür muss man sich nur mal ein bisschen in Inhaltsstoffe reinlesen.

    Man muss aber auch immer bedenken dass es oft “nur” um harmlose Allergien geht (wenn an das direkt merkt lässt man das Produkt eben weg). Aber eine Allergie bekommt nicht wirklich jeder und das muss auch nicht heißen das ein Hautausschlag von einem bestimmten Produkt einen also später umbringt und rein auf ein kosmetisches Produkt zurückzuführen ist, denn oft sind wir durch krank-machende Lebensmittel bereits vorbelastet. Für mich ist sowas oft Panikmache. Denn schließlich trinken fast alle ihr Wasser aus Plastikflaschen (die bekanntermaßen Weichmacher enthalten und somit Krebs erzeugen können) – für mich ein viel drängenderes Thema als Cremes und Make up das wir ständig wechseln und in kleinen Mengen benutzen.

  4. Ich finde den Film mäßig, z.T. hat er absolut Recht, z.T. nicht.
    Gerade was Kinderschminke angeht, trifft er voll ins Schwarze: wie kann es sein, dass Produkte die Kinder sich ins Gesicht schmieren (und durch das Ablutschen von Lippenstift und -gloss auch einnehmen) so verdreckt ist? Angeklagt sind damit mMn auch die Magazine, die so einen Schrott mit anbieten!
    Was Allergien angeht, finde ich, dass der Film es sich etwas leicht macht: man kann allergisch auf alles möglich reagieren, ätherische Öle o.ä. sind deswegen nicht unbedingt schlecht und die entsprechende Kosmetik nicht zwangsläufig schrott.
    Ich finde, es wird auch zuwenig an die Verbraucher appeliert: jeder kann lesen, was drin ist und – falls er den Begriff nicht kennt – bei Google eingeben und gucken, was es ist. Ich sehe da auch eine Eigenverantwortung bei den Verbrauchern. Nur weil Oma mich schon mit Nivea eingecremt hat, ist es noch lang nix gutes.

  5. Anonymous sagt:

    @Schwedenhausfan: Die Schuld liegt absolut nicht bei den Herstellern, sondern bei den Eltern! Meine Tochter dürfte sich nicht in einem solch jungen Alter schminken und schon gar nicht mit billig-Kosmetik aus irgendeinem Heftchen.

    ALLES im Leben ist irgendwie krebserregend… Solarium, Zahnpasta, Lebensmittel, Zigaretten, Abgase, Strahlen von Geräten wie Handy oder Fernseher usw. und sofort!

    Wenn ich mich wegen Kosmetik verrückt machen würde, dann könnte ich mir direkt den goldenen Schuss geben.

    Viel Schlaf, genug Wasser, gesunde Ernährung, ein wenig Sport und natürlich die richtige Pflege, schon kennt man das Rezept für schöne Haut. ;)

  6. Agata sagt:

    Solche Filme sorgen dafür, dass Mütter ihre Kinder nicht einmal im Sandkasten spielen lassen, weil sie Angst vor schmutzigen Inhalten haben.

    Kinder bekommen durch zu großes steriles Verhalten keine Antikörper und werden im Erwachsenenalter schneller krank.

    Zu viel Übervorsicht ist nie gut und dieser Film predigt dieses.

  7. Anonymous sagt:

    @Agata, Sandkasten hat ja wohl nichts mit KREBSerregenden Stoffen zu tun!! Du redest völligen Blödsinn. Das hat absolut gar nichts mit Sterilität zu tun sondern mit Stoffen die menschliche Zellen verändern können und damit Krebs verursachen!

  8. Julie Lis sagt:

    Naja, also ich muss hier mal eine Lanze für den Film brechen. Natürlich geht er nicht tief genug und natürlich kann man auf alles mögliche allergisch reagieren (spreche da aus Erfahrung) aber der Punkt in dem der Film wirklich recht hat, ist der, dass sich viele Firmen den zum Glück strengeren Vorschriften in Europa entziehen indem sie in China produzieren lassen. Ich kaufe konsequent keine Kosmetik mehr made in china und wenn drauf steht das es krebserregend sein könnte, benutze ich es auch nicht (Bsp.: Seche vite). Natürlich kann man nicht jedem Risiko aus dem Weg gehen, aber wenigstens ein bisschen drauf achten! Ich esse ja auch nicht jeden Tag ungesundes Fast Food!
    Und außerdem, wie schäbig ist das denn, Kosmetik die eindeutig ungesund ist an Kinderzeitschriften zu heften! (Okay, genauso schäbig wie Schnuller mit Weichmachern, etc…)

  9. Anonymous sagt:

    Kennt ihr schon die “Story of Stuff”- Reihe von Annie Leonard?

    Insbesondere die “Story of Cosmetics”..?
    Dauert nur ca. 8 Minuten. Der Schwerpunkt ist zwar auf die USA gelegt, aber vieles spiegelt sich auch bestimmt in Europa wieder!
    Ich würde mich über ein Feedback dazu freuen :)

    Hier der Youtube-Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=pfq000AF1i8

  10. Fairy sagt:

    ich weiß gar nicht was ihr an dem Film so schlecht findet. Klar kratzt er eher nur die Oberfläche an, aber das reicht ja wohl um über das Ausmaß von solchen Stoffen einen kleinen Einblick zu bekommen.
    Und das gewisse Firmen, wie in diesem Beispiel CLinique, keine Stellung dazu geben erledigt ja wohl sein übriges. Denn wenn man nichts zu verbergen hat, kann man ja offen darüber reden. Was soll der Produktionsort bitte für ein Betriebsgeheimnis darstellen?
    Ansonsten kann ich den Vorrednern teils zustimmen.
    Ich glaube, dass Kosmetik im gegensatz zu anderen Faktoren, noch der geringere Faktor ist, der krebserregend zu sein scheint.
    LG Fairy

  11. Ich fand den Film ok. Es regt zum Nachdenken an und ich werde nun etwas genauer gucken. Ich muss auch sagen dass ich von Produkten von Alverde z. B. Abstand halte. Ich habe Shampoo von denen benutzt wovon ich Haarausfall bekommen habe. Ich rede nicht von 2-3 Haaren mehr, der Abfluss war so voll, das das Wasser nicht abfließen konnte. Ich bin danach wieder umgestiegen auf mein normales und das Problem war weg.

  12. WaxWhiteRose sagt:

    ich hab den Film vor ein paar Tagen schon gesehen und hab auch überlegt, ob ich ihn auf meinem Blog verlinke.
    Hab es dann aber doch nicht getan, dann im Prinzip wissen wir alle, dass diverse Firmen aus dem Drogeriebereich und ein paar wenige aus dem Parfumeriebereich mit sowas rumpanschen. Ich kaufe z.B. schon seit Jahren nix mehr von L'Oreal obwohl ich die Produkte früher eigentlich echt toll fand.
    Mir geht es auch so, dass ich auf Drogerieschminke fast immer allergisch reagiere, ein paar Produkte von Alverde sind die Ausnahme, aber die meisten Drogerielidschatten gehen im allgemeinen bei mir einfach garnicht, das juckt und brennt und wird daher nicht gekauft.
    In der Hinsicht bin ich ganz froh, so empfindlich zu sein, mein Körper übernimmt für mich die Qualitätskontrolle und ist sicher verlässlicher als irgendwelche aufgekebten Prüfsiegelchen :)

  13. Ich finde den Film sehr gut. Ich finde ihn gut recherchiert. Natürlich weiß ich dass Palmöl schlecht ist, aber wenn man Bilder dazu hat ist es viel schockierender.
    Ich finde die Grundmessage vom Film gut, also dass die Politik viel zu wenig Verbraucherschutz betreibt, denn derselben Meinung bin ich auch.

    Vielleicht hätte man an der einen oder anderen Stelle tiefer gehen können, aber ich glaube nicht dass der normale Zuschauer sich eine 2 stunden doku reinziehen will.

    Im Grunde geht es auch bei solchen Dokus darum aufzuzeigen, dass die Welt schlecht sei.

    Aber ich finde den Film nichtsdestotrotz glaubhaft, u.a. weil ich sehr kritisch eingestellt bin, was Versprechungen etc angeht.

    Hat Alverde eigentlich dazu Stellung bezogen?

  14. Rea sagt:

    Ich versteh ehrlich gesagt nicht, wieso der Film dauernd in Filmtipps und Empfehlungen auftaucht. Ich habe bisher nichts Gutes darüber gehört und habe ihn mir deswegen nicht mal angesehen. Aber sobald der Kritikpunkt “schlecht recherchiert” und “einseitig” fällt, finde ich, hat ein Beitrag eine Erwähnung auch garnicht mehr verdient.

  15. Lisa sagt:

    Ich fand den Film insgesamt eigentlich ganz ok. Besonders die Untersuchung bei Alverde fand ich interessant, zumal ich selbst Produkte von Alverde benutze. Mich würde auch mal interessieren, ob und wie Alverde darauf reagiert hat. Dass vegan nicht gleich schadstofffrei ist, wusste ich auch, aber wenn man mit Bio-Siegeln deklarierte Produkte kauft, erwartet man ja schon in gewisser Weise mehr Sicherheit, dass die Produkte eben nicht schädlich sind. Aber anscheinend ist das ja nicht der Fall…
    Im übrigen habe ich erst vorgestern die Alpenrose Nachtcreme von Alverde in den Müll geworfen, weil ich nach der Anwendung krebsrot aussah und das Zeug auf meiner Haut brannte. Die Tagescreme ist komischer Weise anscheinend in Ordnung. Naja…

  16. Dekorako sagt:

    Danke für den Tipp. Wer sich ein bisschen tiefer einlesen möchte, dem empfehle ich das Buch “no more dirty looks”. Ich finde die Thematik sehr erschreckend…

  17. Ich fand diese “Reportage” schlecht recherchiert und oberflächlich. Oberflächlich in dem Sinne, als daß im Grunde nur Altbekanntes aufgekocht und als Sensationsmeldung verkauft wurde. Ich hätte mir eine etwas differenziertere Berichterstattung gewünscht.

  18. Isadonna sagt:

    Ich habe mir den Film auch angesehen und finde es gut, dass darauf aufmerksam gemacht wird, dass Cremchen und Co. nicht immer gut für die Haut sind und dass Naturkosmetik auch ein schwarzes Schaf ist.
    Allerdings finde auch ich das ganze etwas zu sehr dramatisiert. Die Bilder von der Patientin in der Hautklinik sind zwar wirklich nicht schön anzusehen, allerdings sind das meiner Meinung nach wirklich Extremfälle, die in solch einen kurzen Bericht, der bei der Dauer doch eher allgemein gehalten sein müsste, für mich einfach in dieser Einseitigkeit nichts zu suchen haben (und wenn, sollte man wenigstens eine Quote angeben).
    Dass Inhaltsstoffe giftig und krebserregend sein können, sollte die Welt nun wirklich nicht in Schnappatmung ausbrechen lassen, schließlich leben wir quasi in einem Sumpf dieser Stoffe. Es sind die Farben in unserer Kleidung, die Zusatzstoffe in der Nahrung etc., würde man sich von sowas abschrecken lassen, könnte man doch gar kein normales Leben mehr führen, finde ich. Natürlich ist all das ziemlich erschreckend und die Folgen, wenn man zum Opfer von all dem wird, wirklich furchtbar, aber selbst wenn man nun auf Kosmetik verzichtet, heißt das noch lang nicht, dass man sich der Gefahr entzieht.
    Ich finde es im Übrigen auch schade, dass bei der dekorativen Kosmetik nur Alverde, Loreal und Clinique betrachtet werden. Aber um die Bedürfnisse aller interessierten Zuschauer zu decken, bräuchte man eher eine Serie als einen 45minütigen Film.

    Liebe Grüße,
    Isa

  19. Passion sagt:

    Ein wirklich guter Bericht, ich finde es gut dass ihr als Kosmetikblog auch eine so kritische Dokumentation empfehlt.

  20. Bee sagt:

    Ich fand den Beitrag ganz interessant. Alverde ist die einzige Marke, auf die ich bisher allergisch reagiert habe (und das bei 3 verschiedenen Produkten). Ich hab mir das also doch nicht eingebildet, dass es an Alverde liegt, wie mir immer alle Naturkosmetik-Fanatiker einreden wollen…

    Ich finde allerdings auch, dass man nciht alles hinterfragen kann. In jedem Plastikteil können krebserregende Weichmacher sein. Ich halte mich lieber an gesunde Ernährung, nicht Rauchen und ein bisschen Sport. Bei Kosmetik verwende ich weiterhin das, was meiner Haut meines Erachtens gut tut :)

  21. Anonymous sagt:

    ich hab den Beitrag nicht zu Ende gesehen, aber mir hats doch ziemlich aufgestoßen, dass da so auf diese chinesische Firma fokussiert wurde (zumindest im ersten Teil, den ich geschaut habe). Letzten Endes isses egal wo die Firma steht, die produzieren dort so, wie es ihnen von der Firmenzentrale vorgegeben wird und rühren dort nicht aus Spaß an der Freude oder weil sie halt Chinesen sind giftiges Zeugs rein. Wenn man jemanden vorführen sollte, sind es nicht die Leute, die in diesen Fabriken arbeiten (und damit übrigens auch erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind) sondern diejenigen, die das genau so in Auftrag geben.

  22. f sagt:

    Die Reportage ist sehr interessant, aber wenn man heutzutage mal genauer überlegt was wir alles essen, was für Stoffe in den Spielzeugen beinhaltet sind und was für Abgase sich in unserer Umwelt befinden, dann ist diese Reportage nur ein “kleiner” Hinweis für uns, was wir eigentlich mit uns machen.
    Naja … wir Menschen machen uns selber kaputt und das wird auch so bleiben.

  23. Anke sagt:

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass diese Reportage oberflächlich und einseitig ist, kein Glanzstück journalistischen Könnens, aber auf alle Fälle diskussionswürdig. Daher finde ich es auch gut, dass sie auf diesem Blog erwähnt wird.

    Als Lieschen Müller könnte ich aus dieser Reportage das Fazit ziehen, dass KK krebserregende und NK allergieauslösende Inhaltsstoffe hat. Diese Verallgemeinerung ist kompletter Blödsinn!

    Es gibt z.B. ausreichend NK die selbst für Neurodermitiker geeignet ist und null ätherische Öle oder andere bekannte Allergieauslöser beinhaltet. Ebenso gibt es sehr sanfte und gesundheitlich verträgliche KK.

    Diese Erwähnung fehlt hier grundsätzlich !

    LG Anke

  24. Anonymous sagt:

    Mal was anderes: Ich hab mich mit meiner Spielzeugschminke in dem Alter eindeutig schöner geschminkt! :D