Da ich viele Nachfragen wegen meines Regenbogen Kuchens bekam und ich das Rezept euch natürlich gerne verraten möchte und Paddy passenderweise gerade das Thema ‘Hochzeit’ auf dem Blog hat, dachte ich mir, ich wandle den Regenbogen in Ombré um und zeige es euch hier auf ihrem Blog
Eigentlich ist der Kuchen super einfach, ihr braucht nur einiges an Zeit.
Das Grundrezept für den Kuchen ist Folgendes (dabei ist es übrigens egal, ob es ein Regenbogen- oder ein Ombré-Cake wird):
Teig:
300 g weiche Butter
260 g weißer Zucker
3 ganze Eier + 3 Eiweiße
3 Päckchen Vanillin (Vanillezucker)
650 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backin (Backpulver)
1/2 Tl Salz
530 ml Buttermilch
Lebensmittelfarben (diese verwende ich Link *Klick*)
Frischkäsecreme:
3 Päckchen Frischkäse (Philadephia)
500 g Puderzucker
Wichtig: Ihr solltet euch vorher entscheiden ob ihr den Kuchen mit Fondant oder einer Creme überziehen wollt. Das Fondant müsst ihr nämlich einen Tag vorher herstellen und über Nacht luftdicht lagern. Ein gutes Rezept findet ihr hier.
Zubereitung:
Zuerst vermischt ihr die Butter mit dem Zucker/Vanillin zu einer flockigen Masse. Danach mischt ihr die Eier sowie die Eiweiße darunter. Alle Zutaten sollten ungefähr die gleiche Temperatur haben (am besten Raumtemperatur) dann vermischen sie sich besser. Danach gebt ihr das Mehl, Salz sowie das Backin abwechselnd mit der Buttermilch unter die Zucker-Ei-Butter Masse. Nun verteilt ihr die Masse auf 6 Schälchen.
Mischt mit euren Lebensmittelfarben 6 Farbabstufungen einer Farbe ab. Denkt daran, wenn Ihr wie ich die Wilton Farben benutzt, die Farben sind extrem intensiv. Tastet euch mit Messerspitzen voran!!!!
Nun nehmt eine Springform eurer Wahl (je größer die Springform desto dünner die Schichten).
Jede Schicht müsst ihr nun ca. 10-15 Minuten bei 170°C im vorgeheizten Ofen durchbacken. Wenn ihr unsicher seid, macht einfach die Stäbchenprobe.
Das macht ihr nun mit allen 6 Schichten. Diese legt ihr am besten irgendwo zum Auskühlen zur Seite (ich kann hierfür den Küchenboden empfehlen). Lasst am besten das Backpapier dran, so fällt euch das Schichten später leichter.
Wenn alle 6 Platten ausgekühlt sind, startet das Schichten mit der dunkelsten Platte. Dann eine dünne Schicht Frischkäsecreme (diese sollte gekühlt sein!!), dann die nächste Platte, dann wieder Frischkäse etc.. Arbeitet euch von dunkel nach hell. Wenn ihr alle Schichten aufeinander habt umrandet den Kuchen mit dem Rest Frischkäse. Solltet ihr euch für Fondant entschieden haben, ummantelt ihn damit. Ich kann aus Erfahrung sagen, Frischkäse ist leichter Hier habe ich übrigens Fondant benutzt.
Stellt den Kuchen mind. eine Stunde kalt.
Jetzt könnt ihr den Kuchen nach belieben dekorieren und verzieren.
Instagram sei Dank, ich wurde angefixt. Die Hello Fresh Box gibt es etwa seit 2012, ich habe die zahlreichen Berichte von Testboxen gerne und sabbernd gelesen, aber nie bestellt. Erst seit Me in der letzten Zeit wieder eine Box durchgekocht hat und ich einige Wochen lang die Rezepte auf der Firmenhomepage beobachtete, habe ich mich für eine der Boxen entschieden und bestellt.
1kg Rindfleisch zurecht schneiden. 3-4 große Zwiebeln kleinschneiden, in einem großem Topf mit etwas Fett/Butter scharf anbraten. Das Rindfleisch hinzugeben, schnell salzen und pfeffern, umrühren. Die Hitze auf die Hälfte oder weniger reduzieren, es darf wirklich nur ganz leicht köcheln. Ganz wichtig bei der gesamten Aktion: superschnell den Deckel komplett auflegen. Das Fleisch produziert selbst den Saft. Leider nicht genug. 1l Fleischbrühe immer wieder dazu geben, damit ihr eure benötigte Soßenmenge erreicht und das Fleisch nicht anbrennt. Deckel geschlossen halten Nach etwa 1Stunde gebe ich 3 große Paprika in Stückchen dazu (bunt oder rot) und lasse sie mitkochen, dazu noch einen guten Schuss Paprikamarkt (gibt es von der Marke Hengstenberg). Wieder eine Stunde köcheln lassen, je kleiner die Hitze, desto weniger schnell verdampft die wichtige, eigene Flüssigkeit. Am Ende nach eigenem Belieben mit Paprikapulver, Gewürzen würzen. 2 Stunden Minimum sollte es köcheln, besser sind 3Stunden. Immer wieder umrühren und eventuell etwas Brühe nachgießen. Das ist nur ein recht grobes Rezept, da ich eben nach eigenen Möglichkeiten wegen meiner Intoleranz gekocht habe, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dazu passen Spätzle, aber auch Kartoffelbrei und grüner Salat.
Als Nachtisch Rhabarberkuchen mit Vanillecreme und Streuseln
1:1 nach diesem Rezept von Chefkoch nachgebacken. Er gelang perfekt und wird ganz sicher nachgebacken. Trotz der verschiedenen Arbeitsschritte war er recht schnell zubereitet und im Ofen. Am besten schnell auffuttern in großer Runde, wenn er ganz frisch ist.
Zu einem Geburtstag wollte ich etwas Süßes mitbringen und seitdem ich ein Bild von Nutellacookies auf Pinterest gesehen habe, wollte ich diese schon länger einmal probieren. Die Rezepte von meiner Nr.1 Fundgrube Chefkoch.de fand ich alle nicht ansprechend, die Bilder der Kekse waren mir nicht schmackhaft/nutellamäßig genug. Beim Googeln bin ich dann auf dieses wundervolle Rezept vom Tezukuri-Blog gestoßen.
Was ich allerdings verändert habe:
Aus Mangel an braunem Zucker habe ich insgesamt 200g weißen Zucker genommen. Ich denke aber, das brauner Zucker hier das gewisse Etwas mit einbringt
Gemahlene Vanille kam hinzu anstatt Vanilleessenz
Das Nutellaglas habe ich für 30sec in die Mikrowelle getan (achtet darauf, dass die goldene Folie am Glasrand vollständig entfernt ist, sonst schlägt die Mikrowelle tolle Funken). So wurde das Nutella leicht flüssig, ließ sich leicht entnehmen und easy mit dem Teig vermischen
Mein Ofen war etwas zu exakt bei der Temperatur, ich hätte sie lieber 8 anstatt 10min im Ofen lassen sollen. Sie wurde etwas zu knusprig, aber nicht weniger gut.
Feedback von 19Leuten: Keksdose komplett leergefuttert, trotz Knusprigkeit waren sie dennoch saftig. Das Rezept ergab grob 40 große Kekse
Aufgrund einer wackeren Osterhasen-Lindt-Armee wollte ich mich zum ersten Mal an einer Tarte au Chocolat versuchen.
Ich habe mich an dieses Rezept von Chefkoch.de gehalten. Da die Hasen aber aus Vollmilchschokolade waren, wurde der Kuchen logischerweise viel viel heller, nicht so richtig mächtig schokoladig. Zusätzlich habe ich zwei sehr starke Espresso zur schmelzenden Schokolade und auch noch Vanille mit in den Teig gegeben.
Das Rezept an sich ist wirklich super: der Teig ist sehr saftig, feucht. Außen gibt es tolle Kruste. Beim nächsten Mal werde ich Zartbitterschokolade nehmen und schokolierte, zerstoßene Kaffeebohnen oder knackige Schokosplitter. Die 24Stückchen des Kuchens kamen sogar noch besser bei den Geburtstagsgästen an als die Kekse, weil er so extrem saftig war.
Ein Blätterteig auf ein bemehltes Handtuch legen und leicht ausrollen. Nicht zu dünne, sonst reißt der Teig im Ofen. Den Teig mit Butter bestreichen und Semmelbröseln/Paniermehr bestreuen. So bleibt der Teig trocken.
1kg Äpfel schälen. Zucker nach Geschmack dazu geben, etwa 4 EL. 2 EL Zitronensaft, eine individuelle Portion Zimt dazugeben. Normalerweise weiche ich eine Packung Rosinen in Wasser mit etwas Rumaroma ein, hier wurde es durch eine Packung Mandelblättchen + 50g Butter und 2 EL Zucker ersetzt. Gerade bei der Füllung kann man sehr kreativ sein. Zimt, Zucker, Zitronensaft und etwas Vanille (egal ob Vanillezucker oder gemahlene Vanille) sollte immer dabei sein. Die Apfelmischung auf den Teig geben, an den Rändern Platz lassen.
Den Teig vorsichtig mit dem Handtuch einrollen. Die Ränder mit einem verquirlten ganzen Ei verkleben.
Und jetzt der schwierige Teil: das Umbetten auf das Blech. Unter den Teig ein großes Schneidebrett schieben. Auf den Teig das Backpapier legen und mit dem Blech umdrehen. So reißt der empfindlich dünne Teig nicht.
Den Strudel anschneiden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Alles mit dem restlichen ganzen verquirlten Ei anpinsel. Ab in den Ofen: bei 200°C Heißluft für etwa 1Stunde backen. Je nach Ofen die Hitze nach 30min auf 180°C reduzieren. Es sollte am Ende goldbraun werden.
Vanillesoße
Hier seht ihr die Variante mit Sahne. Mein Mann (ja er hat gebacken und gekocht, ich nur fotografiert) hat das letzte Mal eine Soße ohne Sahne gemacht, die mir persönlich viel viel besser geschmeckt hat, das Rezept gibt es hier bei Chefkoch.de, so unglaublich vanillig, aber nicht zu schwer. Die Sahnesoße hat mich nicht so begeistert, daher empfehle ich euch die sahnefreie Variante. Beide Soßen werden fest nach dem erkalten, lassen sich aber ganz leicht erwärmen.
Resteverwertung Mousse au chocolat Da von der Soße einige Eiweiß übrig geblieben sind, wurden sie kurzerhand steif aufgeschlagen. Nebenbei opferte sich ein ein 200g Lindthase mit einer Tafel Zartbitterschokolade + einem starken Kaffee. Die Kaffee-Schokoladenmischung vorsichtig einschmelzen (Wasserbad oder wie ich langsam in der Mikrowelle), zu einer homogenen Masse verrühren und etwas abkühlen lassen. Unter die Eischneemasse heben, vorsichtig sonst wird es wärrig oder flockt aus. In Förmchen füllen und mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Auf 6 Eiweiß habe ich 300g Schokolade und einen Espresso genommen. Etwas Vanille passt auch ergänzend dazu. Zucker nehme ich nicht zusätzlich.
Ich wollte eigentlich den Starbucks Cheesecake nachbacken, diese absolut cremig dicke Textur, trotzdem saftig. Es ist ohne Frage ein unglaublich saftiger Käsekuchen geworden, aber einfach von der Konsistenz her nicht was ich im Sinn hatte. Trotzdem bevorzuge ich die Frischkäsevariante gegenüber dem typischen deutschen Käsekuchen, der mit Quark hergestellt wird. Mir persönlich schmeckt daran der Mürbeteigboden – und Rand nicht, außerdem finde ich den Quarkteig zu krümelig, sauer und manchmal auch quietschig trocken. Hier mein aus allen möglichen Quellen und von meiner Oma zusammengewürfeltes Rezept:
Boden 150g Löffelbiskuits, oder 150g Butterkekse Ich hatte nur 100g Löffelbiskuits da und habe noch 50g Restspekulatius genommen 70g flüssige Butter Wer Butterkekse nimmt: 20g Zucker und eine Prise Zimt zusätzlich
Die Kekse in einen reissfesten Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer, Nudelholz quasi pulverisieren. Mit der flüssigen Butter vermischen und die Mischung in eine 26er Springform (gebuttert und Boden mit Backpapier ausgelöst) geben und auf dem Boden festdrücken. Ich habe oft gelesen, dass man den Boden vorbacken soll, ich spare mir diesen Schritt immer, sehe darin keinen Unterschied und Nutzen.
Füllung 800 g Frischkäse: ganz ganz wichtig: nichts fettarmes! Doppelrahmstufe (Philadelpia) 200 g Schmand 175g Zucker 2 Pck. Vanillezucker 4 Eier, Größe M 50g Mehl
Für die Füllung Frischkäse und Schmand mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Die Eier einzeln zugeben, zuletzt das Mehl unterrühren. Die Masse ist sehr flüssig, bitte nicht wundern: alles richtig gemacht. Auf den Keksboden geben. Jetzt der wichtige Teil: den Kuchen 1Stunde lang bei 150°C bei Ober – und Unterhitze backen (nicht Umluft, Heißluft). Dann weitere 20-30min bei 160°C weiterbacken, um den Kuchen zu bräunen. Er sollte ein dunkles Buttergelb bekommen, an den Rändern leicht braun gebrannt. Die niedrige Hitze verhindert das Reißen des Kuchens. Nach dem Backen den Kuchen im geschlossenen Ofen auskühlen lassen (gegen Risse und das schnelle Zusammenfallen). Ihr könnt direkt nach dem Backen die Tür für etwa 5-10min leicht öffnen, damit die Feuchtigkeit verschwinden kann, danach die Tür wieder schließen. Ich habe den Kuchen über Nacht auskühlen lassen im Ofen.
Topping (optional) 300g Himbeeren (TK) pürieren, durch ein Sieb streichen. Nach Anleitung mit dem Tortenguss vermengen und auf den kalten Kuchen dünn aufstreichen. Es kann sein, dass ihr die Menge an Himbeeren variieren müsst, lest einfach die Beschreibung auf der Tortengussverpackung. Kalt stellen und genießen.