Artikel in der Kategorie "Rezept":

Gastbeitrag: Weihnachtlicher Sweet Table von Anna im Backwahn

Liebe Leser von Innen&Aussen,

mein Name ist Anna und ich schreibe seit 2010 auf imbackwahn.com über Torten und Gebäck und alles, was mein Leben sonst noch schön macht. Deswegen findet man auf dem Blog neben einer Reihe zu meiner Hochzeit auch Reiseberichte und Artikel zum Thema Lunchboxen. Ich freue mich sehr, dass ich heute bei Paddy zu Gast sein darf.

Ich habe euch ein kleines Projekt mitgebracht, das mir viel Spaß gemacht hat: ein weihnachtlicher Sweet Table. Neben den Rezepten, die euch ganz am Ende des Artikels erwarten, habe ich auch noch ein paar Tipps und Tricks rund um den Aufbau und die Dekoration mitgebracht.

Ich wurde von zwei wunderbaren Sponsoren unterstützt: partyerie.de* und meincupcake.de**. Alle Materialien, die ich verwendet habe, sind direkt gekennzeichnet, so dass ihr wisst, welche Deko ihr in welchem Shop bekommt.

1. Anna im Backwahn fur Innenauss en.com_Christmas Sweet Table_

Auf dem oberen Bild seht ihr einen Sweet Table, wie ich ihn für einen Adventskaffee, als Weihnachtsbuffet oder als Nachtischbuffet für eine Feier, z.B. für eine Hochzeit, anrichten würde.

Was ist ein Sweet Table?
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Update für die Weihnachtsbäckerei: Her mit euren besten Rezepten

Ich bin definitiv in richtiger Weihnachtsstimmung! Leider sieht man es weder meiner Wohnung noch den leeren Keksdosen an. Die Keksdosen bzw. Gläser möchte ich definitiv bald füllen. Aber erstens braucht man doch Zeit und kreative Ideen dafür.

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Vanillekipferl und Ausstecherle sind Klassiker, aber es gibt doch auch sicher leckere Rezepte, die bei euch nie fehlen dürfen. Wo nehmt ihr eure Ideen her? Von der Oma, seit Jahren eine Familientradition? Oder deckt ihr euch mit Rezeptheften ein und probiert immer wieder Neues?

Ganz wichtig finde ich auch immer das Dekorieren und Anmalen der Kekse. Schöne Ausstecher und Zuckerperlen helfen da schon weiter, oder?

Lasst uns doch eine kleine Sammlung erstellen und sagt mir, was unbedingt in meine Keksdose muss! Gerne könnt ihr zu euren Rezepten verlinken, sei es Blog oder Rezeptseiten, egal ob vom letzten Jahr, zu eurer Ideensammlung bei Pinterest oder oder oder… Ich brauche was Neues für meine Keksdose.

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Was ich auf jeden Fall machen werde dieses Jahr: Meine Butterplätzchen mit kreativen Ausstechern von Anfang an hübsch aussehen lassen und endlich einmal die Keksstempel zum Einsatz bringen.

Die Ausstecher und großen Keksstempel habe ich übrigens von blueboxtree, gefunden bei den Weihnachtsartikeln.

Ich freue mich über eure Ideen, Rezepte und Hilfe! Bei myself.de habe ich schon einige gefunden, brauche aber mehr mehr mehr

Paddy

Gastbeitrag: Intolerante Gäste? Lösung: ein einfacher gluten- und laktosefreier Möhrenkuchen!

Intolerante Gäste? Lösung: ein einfacher gluten- und laktosefreier Möhrenkuchen!

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Mittlerweile hat ja fast jeder jemanden im Bekanntenkreis, der, wie ich, nicht bedenkenlos alles essen kann, oder?
Mir persönlich ist das immer etwas unangenehm, wenn extra nur für mich gekocht und gebacken wird, vor allem, weil es nicht einfach ist in einem normalen Haushalt etwas ohne Gluten zu zaubern. Das weiß ich und frage deshalb in der Regel, ob ich mir selbst etwas mitbringen kann/soll.
Denn ja, es gibt spezielles Mehl mit dem man das Gewohnte theoretisch ersetzen kann, aber das verhält sich nicht so wie ihr es gewohnt seid, es kostet mehr, der Geschmack ist auch anders und am Ende bleibt ihr auf dem Mehlsack sitzen und werdet ihn gaaaanz tief ins Regal schieben (für den Fall der Fälle, der niemals kommt).
Ich möchte euch heute eine Alternative vorstellen, die preisgünstig ist (billiger als gekaufter unbedenklicher Kuchen) und allen schmeckt (bis auf Almondy ist da bisher nichts adäquates auf dem Markt). Und dazu muss nicht mal besonders viel eingekauft werden.

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Ihr braucht:

  • 300gr Möhren
  • 5 L Eier
  • 200gr Zucker
  • 200gr gemahlene Haselnüsse
  • 130gr gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Vanillin Zucker
  • 1 Röhrchen Rumextrakt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Tüte Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL heißes Wasser
  • 1 gefettete Springform

Den Ofen könnt ihr schon mal auf 160° vorheizen.
Ziemlich simpel oder? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kuchen recht gut gelingen, wenn ich das Mehl einfach durch gemahlene Nüsse ersetze. So schmeckt der Kuchen, und man bekommt es quasi überall.

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1. Zuerst die Möhren waschen, schälen und mittelfein reiben, dann die Eier trennen.
2. Nun das Eigelb mit den 4 EL heißem Wasser schaumig rühren und schrittweise circa 2/3 vom Zucker, sowie das Päckchen Vanillin Zucker einrühren bis eine cremige Masse entsteht.
3. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und den restlichen Zucker untermengen.

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4. Und damit sind wir auch schon fast fertig: jetzt nur noch das Eiweiß unter das Eigelb heben, danach Möhren, Nüsse, Backpulver, Zimt, Rum und Zitronenschale genauso schrittweise untermengen. Dabei bitte etwas Zeit lassen damit die Masse schaumig bleibt.
5. Nun kommt das Ganze in die Form rein und für eine Stunde in den Ofen.

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Meine Mutti hat hierfür eine einfache Springform empfohlen. Aus ästhetischen Gründen, wollte ich aber unbedingt die Sternbackform für die Innen&Außen Leser und wurde eines Besseren belehrt. Natürlich wollte der Kuchen nicht so richtig und hier seh ihr das geflickte Ergebnis (wäre auch zu schön gewesen ohne Komplikationen). Also nehmt die Springform! Und hört auf eure Mütter!

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Der Kuchen schmeckt frisch schon richtig toll, aber glaubt mir, am Folgetag, wenn er richtig durchgezogen ist, ist er noch besser und saftiger!
Zum Schluss gebe ich als glutenintoleranter gerne noch eine Schicht dunkle Schokolade darauf (das mache ich auch wenn der Kuchen freiwillig aus der Form kommt); das würde für die Laktoseintoleranten allerdings wegfallen. Stattdessen habe ich in einer Muffinversion des Kuchens einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser angemischt und die Küchlein eingetunkt.

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Zum Abschluss noch ein paar wichtige Worte zum Servieren: ich weiß das mag auf viele pingelig wirken, aber bitte achtet darauf, dass ihr separate Kuchenschaufeln benutzt und nicht gerade den Maulwurfkuchen über den Kuchen für die “Intoleranten” weiterreicht.
Ich kann zwar nur für Glutenintoleranz sprechen, aber es ist wirklich wichtig, dass wenn ihr euch schon die Mühe macht etwas extra zuzubereiten, nichts davon “kontaminiert” wird.
Das wäre wirklich schade, denn selbst kleinste Krümel, die noch so winzig erscheinen, können sehr unangenehme Auswirkungen haben (ich lasse hier einfach mal Spielraum für Kopfkino), die nicht nur dem Gast nachhaltig schaden können, sondern damit auch die komplette Stimmung kaputt machen können. Ich übertreibe nicht.
Zu guter Letzt möchte ich mich bei den Nussallergikern entschuldigen, für die das hier leider gar nichts ist.

Ich hoffe euch hat mein Rezept gefallen!
liebe Grüße~
Connü von http://minimalmakeup.blogspot.de/