Artikel in der Kategorie "Pflege":

Review Balea Handcreme Pflege & Maske 2 in 1

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Balea Handcreme
Pflege & Maske 2 in 1
100ml für 1,15€

Das sagt dm
Reichhaltige Pflege: Balea Handcreme Pflege & Maske 2in1 spendet mit ihrer wertvollen Formel mit Macadamia-Nussöl und Sheabutter Feuchtigkeit für geschmeidige Hände. Die Handcreme 2in1 Pflege & Maske mit Macadamia-Nussöl ist vegan.

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Wie ich sie finde
Zwar habe ich eine Nr.1 Handcreme (L’Occitane, der Klassiker in der silbernen Tube), aber probieren geht doch immer. Diese Creme soll für sehr trockene Hände geeignet sein mit mit Macadamia-Nussöl pflegen. In der Anwendung wird beschrieben, dass man sie auch einmal in der Woche als Masken nutzen kann: Dick auftragen, Baumwollhandschuhe anziehen und mindestens 30min lang einwirken lassen. Das aber funktioniert mit so ziemlich jeder Handcreme die es im Handel gibt. Die Benennung der Handcreme ist für mich daher nur ein cleverer Werbeschachzug. Aber bei dem kleinen Preis kann man aber auch nichts falsch machen.
Es ist eine weiße, sehr leicht zu verteilende Creme, die ich mir durchaus fester und wachsiger vorgestellt habe. Sie zieht bis zu einem gewissen Punkt in die Haut ein, danach fühle ich einen leichten Film auf ihr. Nicht unangenehm aber durchaus vorhanden.
Auffällig hingegen ist der extrem starke, fast schon parfümartige Duft, der mich an parfümierte Bodylotion erinnert, die man zu teuren Düften begleitend kaufen kann. Ich empfinde ihn wirklich als aufdringlich und er verschwindet auch nicht nach einigen Stunden. Zusammen mit einem schweren Winterduft am Handgelenk ist mir diese Kombination wirklich viel zu viel. Ich war wirklich froh, die Creme nach 30min Handmaske abzuwaschen.
Die Hände wirken aber zumindest schon nach einer Anwendung wirklich gepflegt, sogar nach dem Hände waschen. Die Anwendung als Maske pflegte besonders die Nagelhaut schön weich.

Für mich ist diese Handcreme aufgrund der starken Parfümierung leider kein Nachkaufprodukt, ja nicht einmal ein Aufbrauchprodukt.

Kennt ihr diese neue Creme? Probiert ihr bei Handcremes auch gerne viel aus?

Paddy

Review ebelin Pinselreiniger

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ebelin Pinselreiniger
Exklusiv bei dm erhältlich
100ml für 3,95€
Vegan

Seit Oktober 2014 im Handel, zum Teil aber ausverkauft. Ihr findet den Reiniger übrigens beim Pinselsortiment von ebelin.

Das sagt ebelin
Der ebelin Pinselreiniger entfernt effektiv Kosmetikrückstände in den Pinselhaaren – ganz ohne Ausspülen. Die Pinselborsten bleiben weich und glänzend. Mit angenehm frischem Duft. Für die tägliche Reinigung von Puder-, Rouge- und Lidschattenpinseln geeignet. Der ebelin Pinselreiniger ist vegan.

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Neu im Sortiment bei dm ist ein Pinselreiniger wie ihr ihn schon von Kiko, MAC oder Zoeva kennt. Mein Favorit bisher ist der Reiniger von Kiko, welcher am angenehmsten riecht, keine Rückstände hinterlässt und auch günstig ist. dm bringt nun seinerseits einen Reiniger in Flüssigform heraus, mit dem sich alle Pinsel und auch Make-Up Schwämmchen schnell und bequem reinigen lassen sollen.

Der Reiniger riecht, je nach Entfernung, sehr stark nach Alkohol oder leicht blumig. Bei der normalen Anwendung war es nicht unangenehm. Der Sprühmechanismus ist zwar fein und trifft den Bürstenkopf gut, allerdings tropft es dabei auch ganz ordentlich. Achtet bei der Anwendung auf eine unempfindliche Unterlage!

Anwendung
Laut ebelin: Den Pinselreiniger direkt auf den Kosmetikpinsel aufsprühen, kurz einwirken lassen und die Rückstände mit einem weichen Kosmetiktuch abstreifen. Im Anschluss den Pinsel lufttrocknen lassen. Bei starker Verschmutzung sollte der Pinsel zusätzlich von Zeit zu Zeit mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

Wie ich solche Flüssigreiniger anwende: Je nach Größe des Pinsels benötige ich zwischen 5 (große Pinsel wie für Rouge, Puder, Foundation) oder 2 (Lidschatten, Concealer, Kajal) Pumpstöße. Dabei halte ich den Bürstenkopf stets nach unten, um die Bindung der Pinselhaare nicht durch den enthaltenen Alkohol unnötig anzugreifen. Den Reiniger lasse ich dann etwa 1min einwirken. Anschließend reibe ich die Pinsel an einem trockenen, reissfesten Kosmetiktuch ab.

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Wie ich den Reiniger finde
Der Duft gefällt mir, er ist nicht allzu aufdringlich und nur schwach wahrnehmbar. Der Sprühkopf ist nicht ganz optimal, da nach der Anwendung einiges an Flüssigkeit heraustropft und die Flasche sich dann seltsam ölig anfühlt. Der Reiniger haftet gut an den Haaren der Pinsel und tropft nicht herunter. Getestet habe ich ihn an einem Rouge,- Foundation,- und zwei Lidschattenpinseln. Das Ergebnis habe ich für euch bildlich festgehalten. Die Reinigung bei den kleinen Lidschattenpinsel empfinde ich als sehr gut. Mit Rouge und cremiger Foundation hat der Reiniger jedoch stärker zu kämpfen, obwohl er viel an Rückständen herausholt.
Diese Art von Flüssigreinigern ist jedoch mehr dazu gedacht, um Pinsel schnell zwischendurch nach einer Anwendung zu reinigen. Dies ersetzt nicht die regelmäßige gründliche, hygienische Reinigung mit Wasser und Seife bzw. mildem Babyshampoo. Aufgefallen ist mir bei ebelin, dass der Reiniger zunächst einen glänzenden, leicht fettigen Film hinterlässt. Besonders störend empfand ich dies bei den Lidschattenpinseln. Das kann der Reiniger von Kiko deutlich besser oder auch MAC. Jedoch ist dies nicht bei weitem nicht so schlimm, wie es sich anhört, dieser Umstand ist mir lediglich im direkten Vergleich aufgefallen. Die Pinsel trocknen nach der Anwendung innerhalb von wenigen Minuten, nachdem der Alkohol verdunstet ist und lassen sich dann wieder benutzen. Ich konnte wie gewohnt schminken, die Haare blieben schön weich. Auffallend ist, dass nach der Reinigung von 4 Pinseln der Füllstand der Flasche sichtbar vermindert ist. Die Ergiebigkeit ist daher ein Negativpunkt für mich.

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Fazit
Toll, dass es jetzt auch flächendeckend in der Drogerie einen günstigen Flüssigreiniger für die schnelle Zwischenreinigung von Pinseln gibt. Ich kenne es leider aus meinem Bekanntenkreis, dass eine regelmäßige Reinigung von Pinsel oft ein Fremdwort ist. Da hilft zum Großteil nur noch eine Entsorgung. Genau hierfür ist der Pinselreiniger eine gute, erschwingliche Sache um mehr Hygiene in die Schminkroutine zu bringen. Zwar ist er für mich als langjährige Schminkbegeisterte aufgrund des seltsamen öligen Gefühls auf der Haut, dem Tropfen und der geringen Ergiebigkeit nicht meine Nr.1, aber für Anfänger sehr gut geeignet. Für diejenigen unter euch, die sich regelmäßig schminken und die Pinsel auch zusätzlich gründlich reinigen, ein durchaus empfehlenswertes Produkt!

Meine optimale Pinselreinigung

  • Clean Sir via Kosmetik Kosmo oder alternativ ebelin Peeling-Pad *Klick*
  • Kernseife, nur 49Cent für 3 Stück. Anwendung 1x wöchentlich, um meine Pinsel richtig zu reinigen
  • Zur Vorreinigung oder zur schnellen Zwischenreinigung: Pinselreiniger in Sprühform. Mein Liebling ist das Produkt von Kiko (50ml für etwa 6€), nicht empfehlen kann ich den Reiniger von Zoeva aufgrund des penetranten Geruchs *Klick*

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Wie sieht eigentlich eure Pinselreinigung aus?

Weitere Reviews findet ihr hier, hier oder hier

Paddy

Gastbeitrag: Pflegewunder Öle?


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Ob für den Körper, die Haare oder das Gesicht – Öl soll Wunder wirken und DAS Pflegeprodukt schlechthin sein. Doch je größer der Hype um ein Pflegeprodukt wird, desto mehr Produkte kommen auf den Markt. Jedes verspricht natürlich toller, besser und wirksamer zu sein – für den Endverbrauchter, also uns, ist es so immer schwieriger zu durchblicken welche Produkte wirklich gut und hilfreich sind und welche man besser meiden sollte.

Wie pflegend Öle wirklich für Haut und Haare sind, und auf welche Inhaltsstoffe man achten sollte, möchte ich euch heute in meinem Gastbeitrag hier auf innenaussen berichten. (Mehr zu mir und meinem Blog Misses Lin findet ihr übrigens ganz unten im Blogpost.)

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Haaröle

Als ich vor drei Jahren nach Berlin gezogen bin hat mir, und meinen Haaren, besonders eins zu schaffen gemacht: das sehr kalkhaltige Wasser. Meine Haare sind innerhalb von wenigen Monaten unheimlich strohig, trocken und brüchig geworden. Ich habe viele verschiedenen Leave-in Kuren aus der Drogerie getestet; unter anderem auch ein Haaröl von L’Oreal.

Ich war von dem L’Oreal Haaröl sofort begeistert. Meine Haare waren weich, glänzend und sahen einfach sehr gesund und gepflegt aus. Zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen mich mit Pflegeölen zu beschäftigen und habe festgestellt, dass mein tolles Wunderöl vielleicht doch gar nicht so toll ist.

Worauf man bei Haaröl achten sollte: Ich persönlich setze mittlerweile auf naturbelassene Öle. In vielen Haarpflegeölen sind über 20 Inhaltsstoffe, von denen ein Großteil keine pflegenden Eigenschaften hat, sondern das Haar im schlimmsten Fall sogar weiter schädigen kann.

Viel günstiger und pflegender ist zum Beispiel pures Kokos- oder Olivenöl, das man ganz einfach im nächsten Supermarkt kaufen kann. Vor allem Kokosöl hat viele pflegende Eigenschaften, die das Haar effektiv unterstützen. Wenn man regelmäßig vor dem Haare waschen Kokosöl in die Haarwurzeln (also die Kopfhaut) einmassiert, sollen die enthaltenden mittelkettigen Triglyzerid-Fette und die Laurinsäure unter anderem vor Haarausfall schützen.

Wer kein Problem damit hat etwas mehr Geld auszugeben, der sollte zu Arganöl greifen. Durch seinen hohen Gehalt an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren soll es eine schützende Wirkung für Haut und Haare haben. Ich würde auch hier nicht zu Mischprodukten raten da diese meist nur einen verschwindend geringen Anteil an Arganöl enthalten. Lieber 100% pures Arganöl kaufen. Das kostet auf 100ml zwischen 15€ und 20€.

Wer wirkliche Pflege für die Haare möchte, dem würde ich empfehlen pure Öle zu nehmen und diese als Haarkuren zu verwenden. Ich, zum Beispiel, massiere mir zweimal wöchentlich vor dem Schlafen gehen eine kleine Menge Öl in die Haarspitzen und verteile das überschüssige Produkt an meiner Hand in den restlichen Haaren. Am nächsten Morgen wasche ich das Öl mit einem silikonfreien Shampoo aus und benutze keinen zusätzlichen Conditioner mehr. Meine Haare sind so mit der Zeit immer gesünder, weicher und griffiger geworden.

Wer ein gutes Stylingprodukt sucht und nicht zu fettigen Haaren neigt, der kann auf Öl-Misch-Produkte zurückgreifen – sie verleihen dem Haar einen schönen Glanz und Helfen Frizz zu bändigen.

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Körperöle

Oft lese ich in Onlineforen davon, dass die Hautpflege mit Ölen die ohnehin schon trockene Haut noch mehr ausgetrocknet hat. Eigentlich denkt man ja immer, je reichhaltiger ein Produkt ist, desto stärker müsste die Pflegewirkung sein. Da ich persönlich, gerade an den Armen, unter sehr trockener Haut leide habe ich mich informiert, ob Öle wirklich für jeden Hauttypen geeignet sind.

Man kann nicht pauschal sagen, dass Öle besser pflegen als Cremes. Sie ziehen jedoch meist langsamer ein und versorgen die Haut so über einen längeren Zeitraum mit Feuchtigkeit.

Besonders bei trockener Haut sollte man darauf achten, dass das verwendete Öl über 50% ungesättigte Fettsäuren enthält – das sorgt dafür, dass diese Öle langsam einziehen und so eine längerfristige Pflegewirkung für die Haut haben.

Geeignete Öle für trockene Haut wären zum Beispiel: Arganöl, Sojaöl, Weizenkeimöl, Traubenkernöl und Sonnenblumenöl.

Wer eher zu einer Misch- beziehungsweise fettigeren Haut neigt, der sollte auf einen ungesättigten Fettgehalt von 20-50% achten, also zum Beispiel zu Erdnussöl, Olivenöl, Mandelöl, Avocadoöl oder Macadamianussöl greifen.

Inhaltsstoffe

Wer zu Öl-Misch-Produkten greifen möchte, der sollte bestimmte Inhaltsstoffe meiden. Am besten installiert ihr euch die codecheck.info App auf eurem Smartphone und checkt so direkt im Laden welche Inhaltsstoffe sich in den Produkten verbergen.

Silikon(öle): Silikonöle (zB Cyclopentasiloxane) sind einerseits umweltschädlich, da sie nicht natürlich abgebaut werden können, zum andern sind sie auch nicht gut für unseren Körper. Silikonöle werden aus Erdöl hergestellt und sind Paraffine, die von unserem Körper nicht abgebaut werden können und sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern. (Bei Codecheck dennoch hellgrün!)

Weichmacher: genauso wie Silikon(öle).

Palmöl (Caprylic Capric, Triglyceride): Palmöl wird aus der Ölpalme hergestellt. Für die Gewinnung werden in Malaysia und Indonesien Torfgebiete und große Gebiete des Regenwaldes zerstört. Palmöl ist nicht schädlich für den Körper aber die Gewinnung massiv Umwelt schädigend.

Hormonell wirksame Stoffe: Stoffe, die bei Tierversuchen zu einer Veränderung der Geschlechtsorgane führten. Kommen oft in Form von UV-Filtern (zB Ethylhexyl Methoxycinnamate) vor.

                                                                                        

Mein Fazit

Für mich gibt es zwei Arten von Pflegeölen. Einmal die Öle die wirklich pflegen (meist die naturbelassenen) und die Öle, die man super als Stylingprodukt verwenden kann. Durch seine reichhaltige Textur gibt einem Öl das Gefühl, Haut und Haaren etwas wirklich Gutes zu tun und in vielerlei Hinsicht ist das auch richtig. Gerade für die Haarpflege möchte ich auf reines Öl nicht mehr verzichten.

Für meine doch sehr trockene Haut greife ich jedoch nicht zu Ölen sondern bleibe bei meinen Cremes. Reines Öl zieht mir nicht schnell genug ein und Öl-Misch-Produkte enthalten mir zu viele chemische oder bedenkliche Inhaltsstoffe.

Über mich

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Caroline und ich blogge seit Anfang 2013 auf meinem Blog www.misseslin.com über Kosmetik, Lifestyle, Sport, Ernährung und Reisen.

Wenn euch dieser Gastbeitrag gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Blog vorbeischaut. Ich bin außerdem auch auf Instagram, Facebook und Twitter unterwegs.