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Pfannkuchen à la MrInOut

Auf Instagram wurde jedes Mal, wenn mein Mann am Sonntag Pfannkuchen für uns machte, ganz ganz oft nach dem Rezept gefragt. Eigentlich könnte man denken, dass Pfannkuchen mit zu den einfachsten und leckersten Mehlsüßspeisen gehören, die man leicht selbst nachmachen kann.
Da ihr aber auch letztes Mal darum gebeten habt, hier nun das Rezept:

20 dünne Pfannkuchen bzw. Palatschinken, wie MrInOut sie nennt (Rezept seiner Oma aus Kroatien)

  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Öl
  • 1 Glas Milch, 250ml
  • 350g Mehl

 

Teig anmischen
Eier, Salz und Zucker, Vanillezucker miteinander mit dem Mixer vermischen, bis eine sehr cremige Masse entsteht. Öl hinzufügen und erneut durchmixen. Das Glas Milch einrühren und unter ständigen Mixen das Mehl in kleinen Portionen hinzufügen, so dass keine Klümpchen entstehen.
Nun fügt man solange normales, stilles Wasser hinzu, bis der Teig eine cremig, flüssige Konsistenz bekommt. Es darf weder zu fest noch zu flüssig sein, die Masse muss gleichmäßig vom Löffel fließen, aber nicht so schnell wie Wasser.
Wer mehr Masse möchte für mehr Pfannkuchen: einfach mehr Mehl und Wasser hinzufügen. Das doppelte an Mehl ist möglich, ohne zusätzliche Eier, Milch & Co. hinzufügen zu müssen.

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Die Pfanne nun stark erhitzen und mit einem Pinsel dünn Öl aufstreichen. Bei Pfannen mit Teflonbeschichtung ist dieser Schritt nicht nötig.
Eine Schöpfkelle Teig vom Rand aus gleichmäßig ausbreiten. Dies erreicht man am besten durch leichtes Kippen/Drehen der Pfanne, bis alle Lücken verschwunden sind.
Die Dicke des Teiges ist natürlich von eurem Geschick und Vorlieben abhängig.

Nach dem ersten Erhitzen die Hitze der Herdplatte bitte auf die Hälfte reduzieren.

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Wenden: sobald der Rand nicht mehr klebt und sich bräunt, kann man vorsichtig wenden.

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Was wir dazu mögen: natürlich viel frisches Obst, verschiedene Marmeladen.
Nutella oder auch ganz dunkler Schokoaufstrich (kurz erwärmen, dann verteilt es sich besser), Zimt/Zucker, Ahornsirup.
Oder meine neueste Leckerei: cremige Erdnussbutter mit Marshmallowcreme von Fluff (gibt es bei Rewe).

Tipp: wer die salzige Variante mag, lässt beim Grundteig die 2 EL Zucker/Vanillezucker einfach weg bzw. gibt nur eine Prise davon in den Teig.

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Guten Appetit!

Paddy

Leserwunsch Apfelstrudel mit Vanillesoße

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Ein Blätterteig auf ein bemehltes Handtuch legen und leicht ausrollen. Nicht zu dünne, sonst reißt der Teig im Ofen. Den Teig mit Butter bestreichen und Semmelbröseln/Paniermehr bestreuen. So bleibt der Teig trocken.

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1kg Äpfel schälen. Zucker nach Geschmack dazu geben, etwa 4 EL. 2 EL Zitronensaft, eine individuelle Portion Zimt dazugeben.
Normalerweise weiche ich eine Packung Rosinen in Wasser mit etwas Rumaroma ein, hier wurde es durch eine Packung Mandelblättchen + 50g Butter und 2 EL Zucker ersetzt. Gerade bei der Füllung kann man sehr kreativ sein.
Zimt, Zucker, Zitronensaft und etwas Vanille (egal ob Vanillezucker oder gemahlene Vanille) sollte immer dabei sein. Die Apfelmischung auf den Teig geben, an den Rändern Platz lassen.

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Den Teig vorsichtig mit dem Handtuch einrollen. Die Ränder mit einem verquirlten ganzen Ei verkleben.

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Und jetzt der schwierige Teil: das Umbetten auf das Blech. Unter den Teig ein großes Schneidebrett schieben. Auf den Teig das Backpapier legen und mit dem Blech umdrehen. So reißt der empfindlich dünne Teig nicht.

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Den Strudel anschneiden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Alles mit dem restlichen ganzen verquirlten Ei anpinsel.
Ab in den Ofen: bei 200°C Heißluft für etwa 1Stunde backen. Je nach Ofen die Hitze nach 30min auf 180°C reduzieren. Es sollte am Ende goldbraun werden.

Vanillesoße

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Hier seht ihr die Variante mit Sahne. Mein Mann (ja er hat gebacken und gekocht, ich nur fotografiert) hat das letzte Mal eine Soße ohne Sahne gemacht, die mir persönlich viel viel besser geschmeckt hat, das Rezept gibt es hier bei Chefkoch.de, so unglaublich vanillig, aber nicht zu schwer. Die Sahnesoße hat mich nicht so begeistert, daher empfehle ich euch die sahnefreie Variante.
Beide Soßen werden fest nach dem erkalten, lassen sich aber ganz leicht erwärmen.

Resteverwertung Mousse au chocolat
Da von der Soße einige Eiweiß übrig geblieben sind, wurden sie kurzerhand steif aufgeschlagen. Nebenbei opferte sich ein ein 200g Lindthase mit einer Tafel Zartbitterschokolade + einem starken Kaffee. Die Kaffee-Schokoladenmischung vorsichtig einschmelzen (Wasserbad oder wie ich langsam in der Mikrowelle), zu einer homogenen Masse verrühren und etwas abkühlen lassen. Unter die Eischneemasse heben, vorsichtig sonst wird es wärrig oder flockt aus. In Förmchen füllen und mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Auf 6 Eiweiß habe ich 300g Schokolade und einen Espresso genommen. Etwas Vanille passt auch ergänzend dazu. Zucker nehme ich nicht zusätzlich.

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Guten Appetit!

Paddy

Mousse au Chocolat mit Kaffeenote

Mehrfach gewünscht, hier nun das Rezept für meine Mousse au Chocolat ohne Sahne und Gelatine.

Für etwa 8 Portionen in kleinen Souffléförmchen braucht man
  • 8 Eier, werden getrennt
  • 300g Zartbitterschokolade
  • Etwas Puderzucker, 3EL gesamt
  • 1 Espresso
  • Prise Salz
Die Eier trennen.
Das Eigelb mit 2EL Puderzucker richtig schön cremig und schaumig schlagen. Mindestens 5min lang, je cremiger das Eigelb, desto schöner die Konsistenz des Desserts.

Die Schokolade in kleine Stücke brechen: entweder im Wasserbad langsam schmelzen oder für Faule wie mich: in der Mikrowelle auf kleiner! Stufe. Bei beiden Vorgängen eine Tasse Espresso (frisch! kein Pulver, ein schöner cremiger Espresso) zur Schokolade geben. Die Schokolade darf nicht zu heiß sein, sonst: schmilzt sie falsch und wird krümelig. Außerdem braucht man höchstens handwarme Schokolade für die Weiterverarbeitung mit dem Ei. Wäre die Schokolade zu heiß, würde das Ei gerinnen, was nicht passieren darf!

Das Eiweiß mit einer Prise Salz und einer Packung Vanillezucker richtig steif schlagen.

Zur Schokolade etwa 4EL Eiweiß geben und unterheben. Jetzt die Schokoeimasse zum cremigen Eigelb geben und vorsichtig vermischen (bitte nicht mixen oder schlagen! alles schön sanft).

Als letzten Schritt das restliche Eiweiß unter die Eigelb-Schokomasse heben. In Förmchen füllen und einige Stunden kalt stellen.

Die Masse ist sehr cremig, weniger flufflig wie bei Mousse. Aber schmeckt trotzdem himmlisch!
Mit Himbeersoße servieren (TK Beeren auftauen lassen, pürieren und mit Zitronensaft, 1EL Puderzucker abschmecken)
Vor der Mousse gab es übrigens meine Monsterlasagne *Rezept* mit Salat. Man kann sie wunderbar aufwärmen und spart sich am nächsten Tag das Kochen.