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Gastbeitrag: Nageldesign – Zickzack-mint

Hallo liebe Innen & Außen Leserinnen,

mein Name ist Leni und ich bin 27 Jahre alt. Ich wohne in der Nähe von Heilbronn und damit wie Paddy im Süden Deutschlands. Seit Anfang 2010 blogge ich auf nails reloaded by naileni hauptsächlich über Nagellack und Nageldesigns.

Heute darf ich hier bei Innen & Außen einen Gastartikel schreiben, worüber ich mich riesig freue. Dafür habe ich ein Nageldesign ausgesucht, das mit Produkten zu machen ist, die womöglich auch ein Nicht-Nagellackjunkie zuhause hat.

Für euch habe ich nun ein bebildertes Tutorial, wie ich das Zickzack-Muster auf die Nägel gebracht habe:

Tape_Nails_Tutorial_1

1) Nägel mit Unterlack grundieren. Hier verwende ich Millionails von Essie. Ohne Unterlack läuft bei mir nichts. Er bildet eine gute Grundlage für den Farblack, der damit länger hält. Außerdem schützt er meine Nägel.

2) Die Nägel mit weißem Nagellack lackieren. Ich verwende zwei dünne Schichten blanc von Essie. Der Nagellack sollte vor dem Bekleben sehr gut durchgetrocknet sein.

3) Klebeband mit Zickzackschere schneiden. Mein liebstes Klebeband für Nageldesigns ist das matte Scotch Tape, das in gut sortierten Schreibwarenläden und auch bei Müller erhältlich ist. Die Schere ist eine günstige Bastelschere und ebenfalls von Müller. Ich musste leider feststellen, dass nicht alle Bastelscheren Klebeband schneiden.

4) Nachdem der erste Schnitt getan ist, verschiebe ich das Klebeband so, dass das spätere Zickzack-Muster und die Breite des Streifens erkennbar ist. Dabei benutze ich eine Pinzette, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

5) Nach dem zweiten Schnitt erhält man ein gezacktes schmales Stückchen Klebeband. Ich möchte später auf jeden Nagel zwei Streifen aufkleben und produziere erstmal alle Streifen, die ich am Rand des Klebebandabrollers sammle.

6) Nun beginnt das Bekleben der Nägel. Ich gehe dabei Hand für Hand vor. Dabei wandern auf jeden Nagel zwei zurechtgeschnittene Streifen Scotch-Tape. Dieses Klebeband klebt nicht so fest und hinterlässt auch keine Klebespuren. Deshalb komme ich damit für Nageldesigns am besten zurecht.

Tape_Nails_Tutorial_2

7) Nun kann über auf den abgeklebten Nägeln der Farblack aufgetupft werden. Hierfür verwende ich dreieckige Makeup-Schwämmchen, die ich ein bisschen zurechtschneide. Direkt auf die Schwämmchen pinsle ich Farblacke in der gewünschten Reihenfolge. Der Farbverlauf soll oben an der Nagelwurzel weiß auslaufen. Deshalb kommt weißer Nagellack nach oben. Den größten Teil nimmt dann das helle Mint (hier: Kiko Nr. 345 – Jade Green) ein. Damit der Farbverlauf plastischer wird, kommt ganz nach unten (und später an der Nagelspitze) der dunklere Blauton (hier: Kiko Nr. 344 – Light Misty Green). Den Vorgang „Schwamm bepinseln“ und „Tupfen“ muss man öfter wiederholen, damit ein schönes verlaufendes Ergebnis entsteht. Wenn mir der Übergang zwischen den Farben zu hart erscheint, gehe ich nochmals mit der helleren Farbe separat drüber, um die dunklere abzuschwächen. Hier kann man so lange tupfen, bis das Ergebnis gefällt.

8) So sieht der fertig betupfte Nagel aus. Man kann schön den Verlauf zwischen der dunkelsten Farbe und dem Weiß sehen.

9) Mit einer Pinzette entferne ich vorsichtig die einzelnen Streifen.

10) Das Muster ist nun sichtbar.

11) Die Oberfläche ist vom Tupfen noch rau und man sieht zwangsläufig den Höhenunterschied. Das lässt sich aber alles mit Überlack wieder ausgleichen.

12) Die Ränder werden mit Nagellackentferner und einem Wattestäbchen grob gesäubert. Die Feinarbeit erledigt bei mir ein Nagellackentfernerstift.

Tape_Nails_Tutorial_3

13) Das Design mit fertig gesäuberten Nagelrändern.

14) Zwei Schichten Überlack sind nötig, um die Unebenheiten perfekt auszugleichen. Die erste Schicht erfolgt mit meinem Top Coat von Konad, der Verschmieren verhindert. Herkömmlicher Überlack neigt leider dazu, Nageldesigns leicht zu verschmieren. Im normalen Hand-Augen-Abstand sieht man das nicht. Aber das Fotografieren im Makromodus verzeiht nichts. Bei normalen Überlack sollte man darauf achten, den Pinsel mit etwas Abstand über den Nagel gleiten zu lassen und keine Stelle zweimal zu bepinseln. Für meine zweite Überlack-Schicht nehme ich den Schnelltrockner Insta-Dri von Sally Hansen. Der trocknet alles zügig durch und sorgt dafür, dass ich nicht allzu lange außer Gefecht gesetzt bin.

Die folgenden Produkte habe ich für mein Nageldesign verwendet:

Tape_Nails_Produkte

Von links nach rechts: Sally Hansen – Insta-Dri (Überlack), Konad – Top Coat, Essie – Millionails, Kiko Nr. 344, Kiko Nr. 345, Essie – blanc, Scotch Tape Magic, Zickzackschere, Pinzette, Makeupschwämmchen.

Ich hoffe, euch hat mein Gastbeitrag und das Nageldesign gefallen.

Liebe Grüße,

Leni von nails reloaded by naileni

Roselyns Sonntag: Rauchiges AMU mit der Naked 2 Palette (inkl. Tutorial)

Smokey Eyes mal ein klein wenig anders. Heute möchte ich euch ein Augen-Make-up mit der Naked 2 Palette zeigen, bei dem nicht der innere Teil des Lids hell betont ist, sondern die Mitte.

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Die verwendeten Produkte…

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… für die Augen:

  • Urban Decay Primer Potion
  • Urban Decay Naked 2 Palette: Foxy, Tease, Verve, YDK, Busted, Blackout
  • Urban Decay 24/7 Glide-On Pencil in “Underground”
  • Schwarzer Kajal von Catrice
  • Maybelline The Colossal Go Extreme Mascara
  • Catrice Eyebrow Set & Alverde Augenbrauengel

… für Teint & Lippen:

  • Manhattan Easy Match Make up #Classic Ivory
  • Maybelline Fit me Concealer #15
  • MAC MSF Natural #Medium
  • Physicians Formula Happy Booster Blush ”Natural”
  • Essence Lippenstift “Natural Beauty”

Und so habe ich das AMU geschminkt:

Tutorial IA

Schritt 1: Mit einem Blendepinsel den Lidschatten “Busted“ großzügig in der Lidfalte auftragen.

Schritt 2: Nun den matten Ton Tease darüber auftragen und die Ränder mit dem ebenfalls matten Lidschatten Foxy leicht ausblenden.

Schritt 3: Mit einem flachen Lidschattenpinsel (hier habe ich MAC 239 verwendet) die beiden schimmernden Lidschatten YDK und Verve mittig auf das Lid tupfen.

Schritt 4: Für mehr Tiefe den jeweils äußersten Bereich der Lidfalte außen und innen mit einem Pencil Brush (hier Sigma E30) und dem matt-schwarzen Ton Blackout betonen.

Schritt 5: Die selben Lidschatten in der gleichen Reihenfolge auch am unteren Wimpernkranz auftupfen und miteinander verblenden.

Schritt 6: Zum Abschluss schwarzen Kajal auf die obere und einen bräunlichen Kajal auf die untere Wasserlinie auftragen und die Wimpern tuschen.

Wie gefällt euch der Look und diese Form des Augen-Make-ups?

Für weitere Looks und Tutorials schaut doch gerne auf meinem Blog Roses of Beauty vorbei :-)

Sig


Gastbeitrag: Tutorial herbstliches Watermarbling

Hi mein Name ist Virginie und ich blogge normalerweise auf Vanicure.blogspot.com.

Ich möchte euch heute im Zuge meines Gastposts (m)ein herbstliches Watermarbling zeigen und wie das jeder von euch im Handumdrehen selbst schafft.

Watermarbling gibt’s als trockene Variante, direkt auf dem Nagel und als Variante mit Wasser. Ich zeige euch heute die zweite und einfachere Variante.

rechte Hand 2. Versuch

Es bedarf im Vorfeld ein wenig Vorbereitung, um später weniger sauber machen zu müssen.

Ihr braucht: Küchenpapier zum Unterlegen, einen kleinen Becher mit Wasser (Zimmertemperatur!), Wattestäbchen, eine Pinzette (die dreckig werden darf).

Zum Marblen braucht ihr: verschiedene Lacke (möglichst in einer Schicht deckend), eine dünne/lange Nadel oder Zahnstocher, Nagellackentferner und Klebeband.

2 Ihr braucht (Copy)

Zuerst bereiten wir den Nagel vor. Das heißt, zurecht feilen, Nagelhaut weg schieben und schützenden Unterlack auftragen. Danach mit einem weißen Nagellack grundieren, damit die Farben später besser raus kommen. Das muss nicht sonderlich ordentlich sein und eine Schicht ist auch vollkommen ausreichend, es kommt ja eh noch Lack drüber. ;)

Vorbereitung (Equipment/Base)

Ich persönlich lege jetzt gern einen Zwischenschritt ein und trage um meine Nägel ein wenig Bastelkleber (UHU) oder Colour Stop (P2) auf. Das kann man später einfach abziehen und muss weniger Lack von der Haut putzen, es geht aber auch locker flockig ohne. Wenn die Schicht getrocknet ist, gehts langsam ans Eingemachte.

Zwischenschritt Color stop

Jetzt füllt ihr lauwarmes Wasser in euren Becher und legt ein paar Wattestäbchen, die Nadel und Pinzette zurecht. Das Wasser darf nicht zu kalt oder heiß sein, da sich sonst der Lack nicht auf der Oberfläche ausbreitet. Bei wem das nicht klappt, der kann auch stilles Mineralwasser ausprobieren. ;)

Für mein herbstliches Watermarbling habe ich mir verschiedene Brauntöne, Weiß, Gold und Rot ausgesucht. Probiert am besten im Vorfeld, welche Lacke sich schön tropfen lassen und auf dem Wasser ausbreiten, um Überraschungen mittendrin zu vermeiden. Wenn ein Lack gar nicht tropfen mag, könnt ihr auch ein wenig Lackverdünner (P2) hinzufügen, bitte auf keinen Fall Nagellackentferner! Das zerstört die innere Struktur der Lacke und lässt sie schlechter trocknen/decken.

Bei Lacken verschiedener Firmen kann es manchmal sein, dass sie sich nicht gut vertragen, falls ihr die Möglichkeit habt, nutzt vielleicht lieber Farben eines Herstellers. Ansonsten hat sich P2 oder China Glaze gut bewährt, ich habs dieses Mal mit Sally Hansen probiert.

Das Marbling an sich ist eigentlich recht einfach.

Zuerst klebt ihr um euren Finger Klebeband, am besten links und rechts eures Nagels jeweils einen Streifen und vom Nagelbett Richtung Finger einen.

Danach wird abwechselnd Lack in den Becher getropft, je nach Belieben, sodass Ringe entstehen. Mit der Nadel zieht ihr nun Muster in eure Kreise. Zum Beispiel von außen nach innen, so entstehen “Blütenblätter”. Oder von der Mitte aus in zwei gegenüber liegende Richtungen nach außen und dann von den jeweils freien Seiten abwechselnd queer von links nach rechts. Man kann zwischen den Zügen die Nadel am Küchenpapier sauber streifen, so lässt es sich einfacher ziehen.

Wenn ihr euer Muster habt, haltet ihr euren eingewickelten Finger parallel über den Teil des Musters, der auf den Nagel soll, taucht ihn langsam ein und lasst ihn unter Wasser, bis ihr mit dem Wattestäbchen alle umliegenden Lack-Ringe entfernt habt. Wenn ihr kurz wartet oder auf die Oberfläche pustet, wird der Lack trocken und ihr könnt ihn bestenfalls in einem Stück abnehmen. Danach zieht ihr euren Finger aus dem Wasser, nehmt mit der Pinzette vorsichtig das Klebeband und eure Leimschicht ab und säubert die übrige Haut bei Bedarf mit Nagellackentferner. Für die feinen Ränder am Nagelbett verwendet ihr am besten einen Nagellackentfernerstift oder einen in Entferner getauchten Pinsel.

Zum Schluss noch eine Schicht Topcoat und euer Werk ist präsentierfertig.

Collage Ende (Copy)

Wem das ganze nun ein wenig zu theoretisch war, der darf sich gerne noch mein Video anschauen. Ich zeige zwei verschiedene Arten wie ihr die Muster gezogen bekommt, für ein Bisschen mehr Variation an der Hand. ;)

Liebst, Virginie

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