Abkürzungen/FAQ Transparenz

Da immer wieder Fragen auftauchen, was die Kennzeichnung von Produktsamples, Events und Sponsored Posts angeht, eine Übersicht, wie ich es hier auf IA handhabe:
Was bedeutet der Satz: “Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt”.
Das Produkt habe ich in diesem Fall kostenlos zugeschickt bekommen, im Großteil der Fälle geschieht dies ohne eine vorherige Anfrage durch mich. Die Firmen schicken mir und vielen Bloggern regelmäßig ihre Neuheiten zu, damit wir diese testen und vorstellen können. Ob ich über ein Produkt berichte, bleibt vollkommen mir überlassen, auch was den Inhalt des Berichtes angeht. Es gibt keine Vorgaben oder Absprachen mit Firmen. Der Inhalt ist 100% ehrlich,  der Text ist nicht vorgegeben vom Hersteller oder der Agentur. Es gibt keinerlei monetäre Vergütung seitens der Firma und auch keine sonstigen Absprachen.
Oft wird uns Bloggern vorgeworfen, wir würden nicht mehr neutral berichten, wenn wir ein Produkt kostenlos zugeschickt bekommen. Dies ist bei mir nicht so, ich habe sogar einige Firmen als Sponsor verloren, da ich zu kritisch über das Produkt berichtet habe und werde z.B. auch nicht mehr zu Events eingeladen. Das ist ok für mich, da ich mir meine Meinung nicht erkaufen lasse.
Gehe ich mit dem Besuch von Events irgendwelche Verpflichtungen ein?
Nein. Events werden gerne vom Hersteller veranstaltet, um Neuheiten vorzustellen. Dazu werden Blogger und YouTuber eingeladen, um es live kennenzulernen. Im Normalfall bezahlt der Hersteller bzw. Eventveranstalter die Anreise & Übernachtung sowie die Verpflegung vor Ort. Die Firma erwartet allerdings keine Berichterstattung. Ich berichte mittlerweile nur noch über besondere Events. Ich bin nicht verpflichtet über das Event zu berichten.
Was bedeutet: “Sponsored Post”
Oft kommen Firmen auf mich zu und fragen, ob ich gegen eine monetäre Vergütung eine Zusammenarbeit mit ihnen eingehen möchte. Ich lehne grundsätzlich Anfragen ab, die mit inhaltlichen Vorgaben einhergehen, sprich: Besonders positiv das Produkt in den Vordergrund stellen mit fertigen Textbausteinen. Sponsored Posts können hingegen sein: Gewinnspiel mit Mehrwert für euch, die Vorstellung eines Onlineshops (wie Brands4Friends, Westwing), eines neuen Konzeptes (Ebay), ganz selten auch eine Review zu einem Duft (unter der Anmerkung gegenüber der Firma, dass der Text zu 100% von mir kommt, egal ob negativ oder positiv). Ich kläre im Vorfeld immer genau ab, dass ich zu 100% den Inhalt selbst verfasse, ich keinerlei Vorgaben bekomme.
Ein Sponsored Post wird auch als Advertorial bezeichnet. Ich bleibe bei dieser Bezeichnung, da ich sie bereits seit Jahren so verwende und ihr sie kennt.
Setzt du Sponsored Links?
Ich setze bezahlte Links nur im Rahmen von Sponsored Posts, die inhaltlich auch zu 100% mit dem gesponserten Artikel zusammenhängen.
Ein Beispiel: Ich berichte in einem Sponsored Post über einen Onlineshop und setze im gleichen Beitrag einen Link zum Shop.
Was ich nicht tue: In einem z.B. Beautyposting berichte ich über eine Augencreme und erwähne beiläufig, dass Sonnenbrillen auch eine guten Schutz bieten und verlinke zu einem Sonnenbrillenshop. Diese Angebote erhalte ich, lehne diese ab, da sie nicht zum Blog oder zum Posting passen.
Nutzt du Affiliate-Programme?
Nein, ich nutze keines dieser Partnerangebote. Ich erhalte also kein Geld, wenn ich zu einem Onlineshop verlinke und ihr dort kauft. Ich schließe dies allerdings für die Zukunft nicht aus, würde dies dann aber auch deutlich kennzeichnen wie mit: * Affiliate hinter einem Link, der mir eine Vergütung einbringt bei einem Kauf durch euch.
Wieso nutzt du keine Grafiken wie andere Blogger?
Ich habe schon immer, seit vielen Jahren, als einer der ersten Blogger überhaupt immer einen kurzen Textbaustein ans Ende des Artikels gesetzt und bin dabei geblieben. Es handelt sich hier um eine reine Gewohnheitssache. Mehr nicht, die Aussage ist dieselbe.
Was machst du eigentlich mit den vielen PR-Samples?
Ich verschenke sehr viel an meinen Freundeskreis. Neue, unbenutzte Produkte spende ich regelmäßig für eine wohltätigen Zweck. Ich verkaufe nichts davon!
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Ein Verzeichnis mit gängigen Abkürzungen aus der Beautywelt
AMU: Augen-Make-Up, mit Produktbeschreibung in Nahaufnahme
Base: Grundierung mithilfe eines speziellen, fast unsichtbaren Produkts, das unter dem Make up aufgetragen wird. Dient zur besseren Haltbarkeit. Für Augen, Lippen, Teint
Base Coat: Unterlack, der den Nagel vor Verfärbungen schützt und pflegt. Verbessert auch die Haltbarkeit des farbigen Lackes
Back up: Hamsterkauf. Vorsorglicher Doppelkauf eines Lieblingproduktes, bevor es aus dem Sortiment genommen wird
Blush: Rouge
Crease: Lidfalte, die z.B. mit einer sogenannten Banane oder Crease Cut (beides Schminktechniken) betont wird
d/c discontinued: aus dem Handel genommen, nicht mehr erhältlich
Dupe: günstige Version eines Markenproduktes, das dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht.
EOTD: Eye of the Day, genau dasselbe wie AMU (Augen Make up des Tages)
e/s: Eyeshadow = Lidschatten
Fall out: Krümel, die beim Schminken mit Lidschatten auf der Haut landen
FAQ: Frequently asked Questions = Fragen, die immer wieder gestellt werden und in einem FAQ gebündelt beantwortet sind
Finish: bezeichnet den Farbeffekt eines Produktes: matt, schimmernd, glitzernd, seidig etc.
Foundation: Farbiges Make up zum großflächigen Abdecken von Makeln. Verschiedene Konsistenzen: Flüssig, Mousse, Creme, Kompakt
FOTD: Face of the day = Komplettfoto des geschminkten Gesichts mit Produktbeschreibung
Haul: auch Raubzug genannt. Der Einkauf des Tages bei DM/Müller & Co.
LE: Limited Editon = ein zeitlich begrenzt erhältliches Angebot an Make up, oft mit speziellem Design zu einem ausgewählten Thema. Wechselt sich je nach Firma in einem bestimmten Zeitraum ab.
l/g: Lipgloss= Gloss
l/s: Lipstick= Lippenstift
NOTD: Nails of the Day,also der Nagellack des Tages
Preview: eine Vorschau für kommende Limited Editions, ohne Tragebilder
Primer: Base: Grundierung mithilfe eines speziellen, fast unsichtbaren Produkts, das unter dem Make up aufgetragen wird. Dient zur besseren Haltbarkeit. Für Augen, Lippen, Teint
Review: persönliche Testerfahrung mit einem Produkt, detailliert beschrieben
Stamping: mit einem speziellen Stempel auf den farbig lackierten Nagel aufgetragenes Muster. Für Stamping gibt es Metallschablonen, in welche das grafische Muster eingestanzt ist.
Swatch: es werden Tragebilder wie z.B. von einem Lack oder Lidschatten gezeigt, auf dem Handrücken, direkt am Auge oder Nagel. Entstanden wahrscheinlich aus: Skin + Watch
TAG: Mitmachaktion auf Blogs und auf YouTube: Zeig mir XY oder Erzähl über XY; alle sollen/dürfen mitmachen
Tip Wear: Nagel an der Nagelspitze bei lackierten Nägel wird nach einiger Zeit sichtbar, quasi Abnutzung
Top Coat: Überlack, der den Farblack schützt, schnelles Absplittern verhindert oder ihn schneller trocknen lässt.
UDPP: Abkürzung für Urban Decay Primer Potion: Lidschattenbase der Firma Urban Decay
Waterline: Wasserlinie = Teil des Lides am Unterlid hinter den Wimpern bis zum Rand, der am Augapfel anliegt. Wird oft mit schwarzem Kajal geschminkt
YT: YouTube