Yves Rocher – Rituale für mich und den Umweltschutz

Werbung // In Kooperation mit Yves Rocher

Yves Rocher

Eco aber nicht Öko, nachhaltig und trotzdem cool, Verantwortung aber mit Spaß – das ist der große Trend für 2017, den ich schon seit längerem online oder auf Events beobachte. Man kann dies schon selbst im Kleinen für sich entdecken und im Alltag integrieren. Unbewusst habe ich selbst schon vieles richtig gemacht, es geht aber noch besser. Zusammen mit Yves Rocher haben sich verschiedene Blogger Gedanken zum Schutz der Umwelt gemacht. Im Kleinen beginnt es nämlich und es ist gar nicht so schwer.

Lecker duftende Duschgele, in der ECO-Verpackung und das in zwei praktischen Größen

Was tut Yves Rocher für den Umweltschutz?

Seit jeher liegt Yves Rocher der Schutz der Umwelt besonders am Herzen. Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Unternehmens­strategie, sondern auch ein Wert der Gruppe Yves Rocher. Alle Produkte bei Yves Rocher werden aus pflanzlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Das Unternehmen schützt gefährdete Arten, unterstützt die Verwendung lokaler und nachwachsender Pflanzen, verwendet keine genmanipulierten organischen Inhaltsstoffe und unterstützt Bio-Anbaugebiete. Dank verbesserter Formeln sind alle Hygieneprodukte biologisch abbaubar, um das Grundwasser zu schützen.  Als Vorreiter in der Kosmetik-Industrie, verzichtet Yves Rocher seit 1989 gezielt auf Tierversuche bei allen Inhaltsstoffen und Produkten. Ausgezeichnete Bio-Inhaltsstoffe aus unserem Anbaugebiet in La Gacillyin Frankreich werden für die Produktion bevorzugt. Den Fabriken ist es besonders wichtig, ihren Verbrauch an fossile Brennstoffen zu reduzieren, um gegen die globale Erderwärmung anzukämpfen. Außerdem wurde der CO2 Verbrauch seit 2010 um 10% und der Wasserverbrauch um 21% pro Produkt gesenkt.

Duschpeeling ohne Mikroplastik – stattdessen mit Zucker oder Bambus

ECO Design – Umweltbewusst und stylish

Ziel der eco-designten Verpackungen ist es, den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen zu reduzieren und die Verbraucher dazu anzuregen, die Verpackungen zu recyceln. Viele der Yves Rocher Produkte werden seit 2014 mit neuen Verpackungen produziert, durch die Yves Rocher 25% weniger Kunststoff verbraucht. 2015 wurden dadurch 140 Tonnen Kunststoff eingespart. Mehr als 56% der Produkte werden bereits in recyceltem Material abgefüllt. Wer mehr wissen möchte, hier bei Yves Rocher findet ihr eine Übersicht.

Und es geht noch weiter

  • Gewichtsverringerung bei Flacon und Verschluss
  • Glas-Flacons und Tiegel sind recycelbar
  • Öko-Tube spart 25% Plastik dank innovativer Herstellung: Der Verschluss wird dabei direkt an den Schlauch geschweißt, sodass die charakteristische Tubenschulter entfällt. Es gibt also kein Gewinde mehr, über das man den Verschluss abdrehen könnte. Produkte: Low ShamPoo, Repair-Körpermilch, Duschpeelings
  • Einsparung von fast 20 Tonnen Rohplastik pro Jahr, das entspricht 750.000 Plastikflaschen à 1,5 L
  • Kartonverpackung aus nachhaltiger Forstwirtschaft (92%)
  • Die Jumbo Lidschattenstifte werden aus FSC-zertifiziertem Zedernholz hergestellt.
  • Verzicht auf zusätzliche Beipackzettel, Informationen auf die Innenseite der Umverpackungen der Cremes aufgedruckt
  • Umverpackungen mit 100% natürlicher Farbe bedruckt
  • Biolologisch leicht abbaubar (Bade/Duschgele, Duschöle und Peelings), ohne Parabene, ohne Mineralöle
  • Peelings: Zucker oder Bambuskügelchen statt Mikroplastik!
  • Karitébutter: Zusammenarbeit mit Frauenkooperativen, um das Wissen ihrer Vorfahren nutzen, um biologisch und nachhaltig anzubauen und zu ernten

Da stellt sich mir natürlich die Frage, was kann ich selbst tun, selbst wenn man kein aktiver Umweltaktivist ist, sondern ein Durchschnittsbürger. Und da gibt es einiges, was man im Alltag machen kann

  • Stuttgart  kennt ihr vielleicht durch den Feinstaubalarm. Ich fahre an diesen Tagen bewusst mit den Öffentlichen und auch sonst gern. Habe ich immer, werde ich auch immer
  • Zu den Events fahre ich die kurzen Strecken immer mit der Bahn. Ausnahmen sind Hamburg und Berlin, ab und an Düsseldorf, wenn es die Zeit nicht zulässt
  • Wasser aus! Beim Einseifen, einshampoonieren, Hände waschen etc. ich stelle immer, wirklich immer das Wasser aus.
  • Mein Mann lacht mich deswegen aus, aber ich nehme kein Vollbad, sondern mehr so 1/2 oder 1/3 Bäder, die Wanne ist bei mir nie voll
  • Wir sind vor etwa einem Jahr auf Glasflaschen bei Wasser umgestiegen. Oftmals ist es auch nur Leitungswasser, was ich sehr gerne trinke.
  • Milch kommt bei meinem Mann nicht mehr aus der Packung, sondern ebenfalls aus der Glasflasche, bevorzugt Demeter (das schmeckt auch sooooo viel geiler. Probiert es!)
  • Wir haben letztes Jahr in der gesamten Wohnung alle stromfressenden Lampen ausgetauscht
  • Beim Einkauf haben wir immer große Boxen dabei, verzichten bei Obst, Gemüse so oft es Sinn macht auf Plastiktüten und verwenden vieles wieder
  • Leidenschaftlicher und penibler Mülltrenner – Papier, Bio, Gelber Sack und ich bin regelmäßig beim Wertstoffhof und entsorge auch den Schrott ganz vorbildlich
  • Die vielen Kartonagen bewahre ich für den Weiterversand an Bloggewinner auf oder fahre sie direkt zum Wertstoffhof. Dort kennt man mich mittlerweile
  • Mich haben die Berichte über die Papp-Coffee to go Becher schockiert, wie viel Müll das produziert. Mein Mann ist schon seit Jahren umgestiegen und nimmt sich von zuhause Kaffee mit. Ich versuche unterwegs immer etwas dabei zu haben und direkt aus einer Porzellantasse im Laden zu trinken, wenn es die Zeit zu lässt.
  • Seit einem Blitzeinschlag schalte ich bei mir den Strom aus, sofern es Sinn macht.
  • Durch das Bloggen und durch eure Kommentare versuche ich vermehrt auf die Inhaltsstoffe zu achten, gerade was Mikroplastik angeht oder unsinnige Umverpackungen.
  • Ich habe meinen Fleischkonsum reduziert, das Fleisch kommt zweimal im Jahr vom Bio-Hof auf Bestellung (durch meine Schwiema, kann euch deshalb keine Bezugsquelle nennen). Ganz verzichten möchte ich aber nicht.
  • Bei Fisch achte ich auf die Herkunft und die Fangart. Das geht zwar ins Geld, aber macht ein besseres Gewissen.
  • Ganz neu bei mir: Ich kaufe nur noch Lebensmittel, die ich sofort als solche erkenne, bei denen ich auf den ersten Blick sehe, was enthalten ist. Das bedeutet zwar mehr Zeit in der Küche, aber die ganze Chemie und die Energie, die in den Konzernen verbraucht wird, ziehe ich in meine Normalo-Gewissensbilanz einfach mal mit ein. Ist euch übrigens bei Instagram aufgefallen, dass ich seit Anfang des Jahres nicht mehr so oft essen gehe?

Puuh, ganz schön lange Liste, aber an sich doch gar nicht schwer die einzelnen Punkte umzusetzen, oder? Das ist mir erst beim Tippen aufgefallen.

Eines meiner Lieblingsprodukte ist übrigens das Yves Rocher Glanz-Shampoo! Es duftet so richtig herrlich frisch und reinigt mein Haar selbst nach Locken mit gefühlt einer Dose Haarspray im Haar richtig schön fluffig voluminös. Dabei ist die Formel biologisch leicht abbaubar, die Verpackung vollständig recycelbar und ist ohne Silikon und Parabene formuliert.

Bei der reichhaltigen Körpermilch werden ebenfalls die umweltschonenden ECO-Tuben verwendet, dazu natürliche Inhaltsstoffe wie Hafer oder Karité.

Ich bin definitiv kein vorbildlicher Öko, esse Fleisch und fahre gerne Auto. Aber auch die kleinen Dinge zählen. Und wenn es alle so machen und ich lasse mich dabei auch gern von Instagram Accounts inspirieren, kann man doch etwas bewirken. Das war auch der Beweggrund für mich, die Aktion von Yves Rocher zu unterstützen und die Umweltschutz-Philosophie bekannter zu machen. Denn aus einem kleinem Trend wird oft etwas ganz Großes!

Was tut ihr für die Umwelt und sei es noch so klein?

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34 Meinungen

  1. Judith sagt:

    Schön, dass du zu den wenigen Bloggern gehörst, die sinnvolle & unterstützenswerte Kooperationen eingehen :)!
    Die Sache mit den to-go Pappbechern nervt mich auch. Das schlimme dabei ist ja weniger die Pappe, sondern die Plastikdeckel. Viel „nerviger“ finde ich allerdings Cafés etc. die eigens mitgebrachte Mehrweg-(Porzellan-)-Becher nicht unterstützen – auch wenn dies zugegebenermaßen auch oft an den technischen Eigenschaften von Industrie-Kaffeemaschinen geschuldet ist, bei denen die Düsen oftmals nicht höhenvariabel sind.
    In letzter Zeit setze ich persönlich in meinem Konsum auch vielmehr auf cradle-to-cradle-Konzepte, sei es bei Kleidung, Möbel, etc.

    Liebe Grüße

  2. Julia sagt:

    Noch besser wäre es natürlich, wenn die Produkte alle nachfüllbar wären.

  3. Lisa sagt:

    Karin, ich finde das ganz wunderbar !!
    Ich bin auch nicht perfekter Öko , versuche aber darauf zu achten. Zumindest bin ich Vollblutvegetarier, trenne Müll, kaufe bewusst ein und versuche Plastik zu vermeiden.
    Was du noch gar nicht erwähnt hast – wie stehts mit den Putzmitteln ? 😀

  4. Anna sagt:

    Haha ich dachte ich wäre die einzige die die Badewanne nie ganz voll laufen lässt, weil mir die Wasserverschendung leid tut. 😀 Und beim Shoppen hab ich immer stoffbeutel dabei, auch wenn man manchmal blöd angeschaut wird bei dem satz:“Tüte brauch ich nicht danke“

  5. Christine sagt:

    Einerseits ist es ja schön, dass Yves Rocher das Umweltbewusstsein fördern will und dafür auch Schritte unternimmt, aber mir stößt es dennoch sehr sauer auf, dass sie auch in China (wo Tierversuche Pflicht sind) verkaufen und damit Tierversuche unterstützen. Für mich gehört Umweltschutz und Tierschutz zusammen, auch wenn ich tierische Produkte (bewusst und wenig) konsumiere. Aber Tierversuche sind heutzutage doch vollkommen unnötig und wenn Yves Rocher etwas an dem Thema liegen würde dann würden sie nicht in Ländern vertreten sein, die Tierversuche gesetzlich vorschreiben. Das ist leider auch ein Thema, dass zu sehr unter den Tisch gekehrt wird und mich besonders dann ärgert, wenn sich das Unternehmen eigentlich um ein „grünes“ Image kümmert.

  6. Nicole sagt:

    Liebe Karin,
    ich finde es super das du dich diesem Thema widmest! Auch glaube ich das du mit deiner Reichweite auch wirklich was bewirken könntest, wenn man zB unter Bloggern sowas wie eine grüne Woche kreieren würde ( zB ein Tag gesundes Essen, 1 Tag mit Fahrrad oder Bahn zum Job, Samstag mit Jutebeutel einkaufen)

    Was ich persönlich zB sehr gut finde ist, dass es bei dm diese richtig schönen Jutebeutel gibt. Ich besitze fast alle Farben und ich habe immer einen Beutel in meiner Tasche.

    Desweiteren finde ich es sehr wünschenswert wenn du mehr auf deinem Blog über reizarme Pflege und Mikroplastik schreiben würdest. Auch wäre eine Liste interessant mit Produkten die Mikroplastik enthalten und wie ich das erkenne.

    Lieben Gruß

    • Karin sagt:

      Danke für die Anregung. Über reizarme Pflege findest du schon sehr viel bei mir, da kann ich nur leider nicht jede Woche etwas Neues schreiben.

  7. Sabrina sagt:

    Jeder kleine Schritte macht es.

    Ich esse seit 2.5 Jahren vegetarisch. Beim Shampoo und Spülung bin ich komplett auf feste Bars umgestiegen, also keine Verpackung. Fürs Einkaufen bringe ich immer meine eigenen Stoffbeutel mit. Ich habe meinen eigenen Mehrweg To Go Becher. Beim Einkauf versuche ich auf Plastikverpackungen zu verzichten. Ausserdem habe ich vor kurzem zwei Jeans bei Mud Jeans bestellt. Die werden zu 80% aus recycelten Fasern/Kleidung hergestellt. Aber ich bin an vielen Stellen nicht perfekt. Ich denke viele kleine Schritte zählen und wenn jeder von uns vielleicht nur an ein/zwei Stellen achtsamer wäre, würden wir schon viel erreichen.

  8. Linda sagt:

    Beim Wassersparen muss ich immer an den virtuellen Wasserverbrauch denken…googelt das mal, insbesondere wie viel Wasser verbraucht wird um das Lieblingsgetränk der Deutschen herzustellen (Kaffee) 😉

  9. _mathilda_ sagt:

    Hmm, objektiv betrachtet bin ich eine ziemliche Umweltsünderin, auch wenn ich sehr wohl im Kleinen auf Dinge achte:
    + ich habe immer Einkaufstaschen/Beutel/Körbe mit, verwende auch so gut wie nie die kleinen Sackerl, die es bei Obst/Gemüse gibt.
    + ich fahre ein sparsames Auto, achte durch die Fahrweise zusätzlich auf den Verbrauch und kombiniere Strecken bzw. gehe kürzere zu Fuß
    + ich heize sparsam, zieh mir lieber was zusätzliches an oder hole mir eine Decke, bevor ich die Heizung höher drehe
    + ich spare Strom, sowohl im Alltag als auch bei der Anschaffung von neuen Geräten
    + ich habe alles, was geht, auf Online-Rechnung umgestellt, bekomme keine Kataloge/Werbung mehr und drucke nichts aus, sondern speichere auf mobilen Geräten

    Aber ich hab’s nicht so mit Müll-Trennung (ich weiß aber von einer fachkundigen Freundin, dass der liebevoll getrennte Müll ohnehin wieder zusammengeworfen wird, da wo ich wohne) und ich lebe in einer Fernbeziehung, was mindestens einen Flug pro Monat bedeutet. Außerdem mag ich Fernreisen, was den Fußabdruck auch nicht verkleinert… Alleine leben ist auch nicht gut dafür, und schließlich hat meine Wohnung 60 m². Ich shoppe eher online, was für Verpackungen und Kartons sorgt, und transportiert werden muss das Zeug auch (wobei ich denke, dass der Transport ein Null-Summen-Spiel ist – egal, ob die Sachen in den Laden und ich dorthin komme oder die Sachen vom Lager zu mir).

    Es gibt also noch jede Menge Potential, aber da viel mehr Aufwand zu betreiben, spießt sich mit meinem Weltbild 😉 Mal sehen, was die Zukunft bringt.

  10. Ariane sagt:

    Liebe Karin,
    wow, ich wusste gar nicht, dass Yves Rocher so viele Sachen auf einmal angeht. Mir war bewusst, dass die tierversuchsfrei Produkte herstellen, aber nicht, dass sie in diesem Ausmaß aktiv sind. Vielen Dank für den Artikel 🙂
    Mein Hauptbeitrag für die Umwelt ist meine Ernährung, da ich ausschließlich vegan lebe. Das ist meiner Meinung nach auch der einfachste Weg, sehr schnell und sehr wirkungsvoll seinen Beitrag zu leisten 🙂
    Schöne Grüße,
    Ariane

    • Christine sagt:

      Das ist Definitionssache, ob Yves Rocher keine Tierversuche durchführt. Yves Rocher verkauft seine Produkte in China, in China sind aber Tierversuche für Kosmetik Pflicht. Manche Hersteller haben sich deshalb aus dem chinesischen Markt zurückgezogen bzw. nutzen das „tierversuchsfreie“ Schlupfloch Hong Kong. (Die Liste hier finde ich ganz hilfreich: https://www.kosmetik-vegan.de/tierversuche/)

      Ich muss gestehen, ich boykottiere Kosmetik mit Tierversuchen auch nicht 100 %ig konsequent, aber gerade bei vermeindlich „grünen“ Marken finde ich es besonders verwerflich weil eben viele davon ausgehen, dass die Produkte tierversuchsfrei sind.

  11. Andrea sagt:

    Das Glanzshampoo ist auf meinem Blog im Januar Monatsfavorit geworden. Ich verwende es seit Jahren und mag es auch sehr gern. Deine vorbildliche Liste, wie man ein bewusstes Umweltverhalten pflegt, kann ich nur unterstützen, vieles davon beherzige ich auch. Danke für diesen schönen und wichtigen Bericht – ganz nebenbei mag ich Yves Rocher wirklich gern und bestelle dort schon über 30 Jahre 🙂 Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

  12. San sagt:

    Super, dass du umweltbewusst bist und dich dafür einsetzt, aber Wasser sparen ist in Deutschland für die Umwelt nicht notwendig. Deutschland ist kein wasserarmes Land und es hilft anderen Ländern mit Wassermangel nicht, wenn wir hier sparen. Vielmehr gibt es bei uns Probleme mit den Abwassersystemen, weil zu wenig Wasser durchläuft, sodass diese sogar extra gespült werden müssen.
    Ansonsten Daumen hoch 🙂

  13. Linda sagt:

    Sehr interessanter Blogpost! Das Thema Umweltbewusstsein und Naturschutz wird m. E. viel zu wenig behandelt in der Beauty-Szene.
    Ich habe meinen Fleischkonsum auch extrem reduziert und auch beim Fisch achte ich auf die Herkunft und die Fangart. Ich kaufe außerdem viel mehr Bio als früher (auch wenn es teurer ist) und kaufe gerne lokal ein (z.B. haben wir einige Obstbauern in der Region). Auch achte ich darauf dass in meiner Kosmetik kein Mikroplastik enthalten ist. Im Haushalt versuche ich gerade auf sehr chemische und schwer abbaubare Reinigungsmittel zu verzichten, denn es gibt genug umweltfreundliche Alternativen in der Drogerie.

  14. Tabita sagt:

    Hallo Karin,
    interessant was du alles tust, um die Umwelt zu schützen. Ich habe ein, zwei Fragen. Du schreibst, Fleisch kommt zweimal im Jahr. Heißt das, ihr kauft eine größere Menge und friert sie dann ein? Wie ist es mit Wurst? Fällt die auch unter Fleisch? Wie hälst du es außer Haus? Ich habe den Eindruck, dass recht häufig Fleisch auf deinen Tellern zu sehen ist. Gehst du nur dort essen, wo die Herkunft geklärt ist? Soll kein Vorwurf sein, sondern ich frage aus Interesse. (Im Internet wird man ja schnell mal missverstanden 🙂 )

  15. Mette sagt:

    Hi Karin,
    wir leben in einem Niedrigenergiehaus…hier wird streng der Müll getrennt, Wasser kommt aus Flaschen und das zum Waschen wird zwischendrin brav abgeschaltet, ich bin seit vielen, vielen Jahren Vegetarier… Obst und Gemüse kaufe ich normalerweise in Bioqualität und, und, und… zum Einkaufen habe ich immer Korbe oder Taschen dabei… Ausnahme: Klamotten und „teure“ Kosmetik – Shame on me… da bin ich wohl ein umweltfeindliches Verpackungsopfer 🙁
    Schön, dass du das Thema Umwelt überhaupt zum Thema machst!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende – LG Mette

  16. Verena sagt:

    Einige Yves Rocher Produkte verwende ich ganz gerne, auch wenn die Inhaltsstoffe nicht so berauschend sind. Der Beitrag zur Plastik-Vermeidung ist zwar eine schöne Idee, aber für mich überhaupt nicht praxistauglich. Ich kenne nur das Waschgel in der neuen Öko-Tube, aber da finde ich die eingesparte Verpackung absolut Schrott (siehe https://verenatestet.wordpress.com/2017/02/18/hydra-vegetal-erfrischendes-reinigungsgel-yves-rocher-vs-basis-sensitiv-waschgel-lavera/). Man kann überhaupt nicht mehr dosieren, es kommt viel zu viel von dem Produkt heraus und ich ärgere mich jeden Tag wieder. DAS find ich überhaupt nicht nachhaltig! Auch den Pseudo-Touch mit „grün“ kaufe ich Yves Rocher nicht mehr ab. Warum legt Yves Rocher nicht alle Inhaltsstoffe auf der Homepage offen? Für mich passt auch absolut ins Bild, dass Yves Rocher nur Kooperationen mit Blogs mit sehr großer Reichweite eingeht – logisch, man macht ja gratis Werbung für sie …
    Liebe Grüße
    Verena

    • Kristina sagt:

      Hallo Verena,
      auch ich ärgere mich schon lange, dass bei Yves Rocher nicht die Incis der Produkte auf der Homepage veröffentlicht werden. Natürlich möchte auch ich nachhaltig meine Kosmetik einkaufen und verwenden. Aber ich musste schon öfters Produkte entsorgen, weil ich bestimmte Inhaltsstoffe nicht vertrage oder auf meiner Haut nicht möchte; ich das jedoch erst nach dem Kauf lesen kann. Ich habe deshalb auch vor Bestellungen schon beim Kundendienst die Incis erfragt, aber das ist mir inzwischen zu mühselig und ich bestelle vorläufig nichts mehr. Bei aller Nachhaltigkeit – meine Haut muss die Produkte auch vertragen und das will ich vor einer Bestellung entscheiden können. Liebe Grüße Kristina

  17. Laura sagt:

    Finde ich toll, dass du auch auf solch wichtige Dinge aufmerksam machst!

  18. Janin sagt:

    Hallo Karin! Vielen Dank für diesen tollen Blogeintrag. Yves Rocher war eine der ersten Marken die ich als Teenager gekauft habe. Weiß noch, wie ich mit meiner Schwester immer zusammen saß und den Katalog durch stöbert haben 😉 Allerdings hatte ich keine Ahnung, dass die Firma SO aktiv ist, was Umweltschutz angeht. Bekomme ich im Laden auch nie so direkt mit! Auf jeden Fall werde ich mich jetzt genauer mit deren Produkten auseinander setzen. Ich bemühe mich wirklich sehr, so viel wie möglich der Umwelt zu Liebe, zu tun:

    + Da mein Vater als Bereichsleiter eines Entsorgungsunternehmen arbeitet, ist mir die Mülltrennung quasi anerzogen worden 😀
    + Ich fahre täglich mit den öffentlichen Verkehrsmittel. Auto eigentlich nur mit meinem Mann, obwohl ich selbst einenFührerschein habe.
    + Wenn ich bei meinen Großeltern bin, nehme ich so viel wie möglich an Fleischprodukten mit. Sie schlachten nämlich selbst. Aber ganz auf konventionelles Fleisch kann ich nicht verzichten :/ Gibt es aber nur am Wochenende.
    + Wenn ich allein verreise, nutze ich Mitfahrgelegenheiten.
    + Ich habe immer Einkaufstaschen in meiner Handtasche. Obst/ Gemüse packe ich in mein Jutebeutel. Die kleinen Plastikbeutel verwende ich schon viele Jahre nicht mehr.
    + Plastiktüten werden bei mir als Müllbeutel wieder verwendet.
    + Bei uns gibt es ein Geschäft, in dem man lose Lebensmittel einkaufen kann. Einfach seine Gläser und Dosen mitnehmen und abfüllen. Für unseren kleinen 2 Personen Haushalt super, auch wenn wir nicht alle unsere Einkäufe dort tätigen.
    + Ich trinke nur Leitungswasser und Tee. Getränke in Flaschen kaufe ich nie ein. Habe allerdings einen Wasserfilter.
    + Getränke nehme ich unterwegs in Glasflaschen mit bzw. in Mehrweg To-Go Bechern.
    + Wasser aus! Immer. Überall. 😉
    + Ich versuche auf meinen Stromverbrauch zu achten. Energiesparlampen, Kurzwaschprogramme, keine Geräte auf Standby, soweit das möglich ist etc.

    Das sind so die Punkte, die mir eben eingefallen sind^^ Man kann mit Sicherheit nicht alles perfekt machen, aber jeder kann seinen Beitrag dazu leisten!
    Wünsche dir ein schönes Wochenende! LG

  19. Kate sagt:

    Da wird Yves Rocher für mich gleich sehr viel interessanter!
    Mir ist in letzter Zeit zunehmend bewusst geworden wie unglaublich viel Müll durch Kosmetikprodukte produziert wird. Da sind mir Firmen sehr willkommen, denen dieser Aspekt nicht völlig egal ist, und die versuchen das Müllaufkommen wenigstens etwas zu verringern.
    Ich lebe vegetarisch (mit veganer Tendenz) und fahre im Alltag eigentlich nur Fahrrad. Allerhöchstens einmal die Woche Auto. Wenn ich Wasser kaufe, nehme ich die Mehrweg PET-Flaschen (habe mir mal sagen lassen, dass die, trotz Plastik, noch etwas besser wegkommen als Glasflaschen, da sie soviel leichter sind), aber meistens trinke ich, auch aus Faulheitsgründen, gefiltertes Leitungswasser (ungefiltert ist meins hier leider ungenießbar). Gemüse kaufe ich lose, und auch sonst nehme ich möglichst nie zusätzliche Tüten. Rucksack und Jutebeutel sind eigentlich immer dabei.
    Und allgemein versuche ich Dinge möglichst lange zu nutzen. Zum Beispiel was mein Handy oder auch Kleidung angeht.
    Aber da ist auch noch unheimlich viel Luft nach oben :/
    Danke für den Denkanstoß! =)

  20. Madame Unkreativ sagt:

    Thema Pappbecher: hier macht sogar der DB-Kaffeladen schon Werbung damit, dass sie dir gerne den Kaffee in den eigenen Becher füllen. Mein lokaler Bahnhofs-Pendler-Wachrüttel-Kaffeladen 😉 ist schon lange dabei. Auf Ebene des städtischen Marketingverbandes hat es sich inzwischen durchgesetzt, einen Recyclingbecher auszugeben, den man am nächsten früh einfach dreckig wieder abgibt und stattdessen den Kaffee in einem frisch gespülten Modell zurück bekommt. Das geht über etliche Läden hinweg, inklusive der lokalen MacDoof-Filiale. Ich dachte erst, das sei unpraktisch. Aber nach bald einem Jahr kann ich sagen: bei der üblichen Damenhandtasche ist auch noch Platz für einen Kaffebecher im Zipbeutel.

    An sich bin ich eher „unöko“, aber es soll schon vorkommen, dass ich mit dem Fahrrad fahre statt mit dem Auto. Was aber ehrlicher Weise eher daran liegt, dass mir a) mein Auto leid tut, wenn ich damit dauernd Strecken zwischen 5 und 10 km zurücklege und b) das einfach Sport ist, den es praktisch umsonst gibt. Außerdem ist es c) oftmals auch nicht langsamer als sich mit dem Auto quer durch die Innenstadt zu quälen. 🙂

    Womit ich überhaupt nicht kann ist die ganze „ich bin aus ökologischen Gründen Vegetarier“ oder „Ich kaufe abgepackte Bioprodukte im Supermarkt“-Schiene. Das ist in meinen Augen nur in die eigene Tasche gelogen. Ich bevorzuge da eindeutig Produkte aus Regionalvermarktung. „Regional“ im Sinne von „vom Bauern nebenan“, nicht wie es diverse Supermärkte gerne machen: regional = alles, was irgendwie aus Nord- (bzw. Süd-)deutschland kommt. Ist zugegebener Maßen nicht die günstigste Alternative, aber dann lieber einmal weniger Fleisch. Wenn ich allerdings teilweise sehe, dass in Supermärkten kurz vor Hannover Produkte aus dem Landkreis Dithmarschen (tiefstes SH) als „regional“ verkauft werden, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Das ist genauso schön wie die Biowurst, die deshalb Bio ist, weil das Tier Biogetreide gefressen hat, sich aber an allen anderen Haltungs- und Verarbeitungsbedingungen nichts verändert hat. Na herzlichen Dank, aber mir vergeht da der Appetit, vor allem wenn ich für keinen nennenswerten Vorteil deutlich tiefer in die Tasche greifen soll.

  21. Maxi sagt:

    Während ich bei dm und Edeka Waren verräumt habe war ich richtig geschockt wie viel Plastik-und Papiermüll da entsteht. Das tat einen schon richtig weh.

  22. Christina sagt:

    Finde ich toll, dass du dich des Themas mal annimmst! Hatte ich nicht erwartet und freut mich umso mehr.
    Ich/wir machen ziemlich viel:
    -Ich benutze nur zertifizierte Naturkosmetik, Putzmittel, Zahnpasta etc.
    -Mein Auto habe ich abgeschafft.
    -Wir machen Urlaub in Deutschland und maximal Nachbarländer – ohne Flug und vorwiegend in nachhaltigen Biohotels (da hat sich viel getan und es gibt auch richtig schicke inzwischen).
    -Ich kaufe fast nicht mehr online.
    -Ich esse kein Fleisch und kaufe sonstiges nur saisonal, regional, weitestgehend bio.
    -Wir trennen Müll und sparen Energie. Wir haben z.b. auch keinen Gefrierschrank, Mikrowelle oder Wäschetrockner.
    -Ich kaufe weniger Kleidung und diese mehr und mehr aus nachhaltiger fairer Produktion.
    -Wir leben nicht vegan, vermeiden aber zb Leder.
    -Es muss auch nicht immer das neuste Handymodell, Fernseher etc sein. Wir benutzen und behalten Dinge bis sie kaputt gehen.
    -Wir trinken Wasser aus der Leitung, andere Getränke nur aus Gasflaschen und sind allgemein schon sehr weit in Vermeidung von Plastik und Aluminium.
    -Ich habe den Kauf von Schnittblumen deutlich reduziert. (leider *seufz*)
    Das meiste ist aber sehr einfach, bedeutet keinen Verzicht und ist inzwischen in Fleisch und Blut über gegangen.
    Wir halten uns zb auch an diese Liste:
    https://utopia.de/ratgeber/dinge-haushalt-verschwinden
    Die finde ich ganz gut und einfach.

    • Christina sagt:

      Wenn wir doch mal fliegen, was aus beruflichen Gründen ab und zu der Fall ist (mein Mann ist auch außerhalb Deutschlands bzw auch außerhalb Europas unterwegs und ich habe ihn schon begleitet), zahlen wir eine freiwillige CO2-Abgabe:
      https://www.atmosfair.de/de

  23. Binara sagt:

    Ich schließe mich den Badewannen-nur-halbvoll-Badern an 🙂
    Bin seit 20 Jahren Vegetarierin und versuche auch, Müll zu sparen, indem ich Tüten vom Bäcker z.B. mehrmals benutze und auch im Supermarkt eher das nicht in Plastik eingepackte Gemüse kaufe.

    LG Binara

  24. Madizzle sagt:

    Oh, dann kann ich ja beruhigt sein, ich mache so gut wie Alles so wie du :] (allerdings habe ich kein Auto, zum Wertstoff karren entfällt also. Aber hab hier von Biomüll bis gelber Sack zig Tonnen am Müllsammelplatz. Allerdings zweifle ich manchmal doch, ob’s das Sortieren wirklich bringt…?)
    Ich verzichte jetzt auch auf Avocados weil mir leider erst jetzt bewusst geworden ist wie viel Wasser etc. diese verbrauchen!
    Meine Omi hat schon bei YR bestellt&mein 1. Duschgel durfte ich mir von dort aussuchen 🙂 Was mich allerdings stört dind die fehlenden INCI-Listen auf der Website&die starke Beduftung…
    Hast du schon von ReCap gehört? Finde die Idee echt gut&hoffe, dass das bald ausgeweitet wird&nicht nur in RO bleibt…wobei ich selten Kaffe mitnehme…

    Liebe Grüsse

  25. Lea sagt:

    Danke, Karin, für diesen tollen Beitrag. Viele Dinge handhabe ich so wie du: nahezu ausschließlich LED daheim, Wasser nur noch aus dem Kran und nicht aus dem Supermarkt, selten Fleisch und Fisch, lose Lebensmittel, Wasser aus beim Shamponnieren – es gibt wirklich vieles, was man als Einzelperson tun kann. Ob es am Ende reicht? Darüber mögen unsere Nachfahren urteilen (und die Eisbären).

    Noch eine Frage dazu: woran erkennt man zugesetzte Mikroplastik? Also hinter welchen Inhaltsstoffen verbirgt es sich? Es ist ja offenbar wahres Teufelszeug für die Weltmeere 🙁

  26. Manuela sagt:

    Hallo!

    Oh, bei Yves Rocher (früher Deutschland, heute Schweiz) bestelle ich auch hin und wieder, seit vielen Jahren.
    Handcreme, Peelings, Fusscreme/pflege und den Korrektur-Stift mit Nagellackentferner getränkt kaufe ich immer wieder nach.
    Habe auch schon Duschgels dort gekauft, wofür die dann einen Baum gepflanzt haben. Fand ich eine tolle Sache, die Duschgels habe ich dann verschenkt.

    Was ich für die Umwelt tue?
    Viel zu wenig wahrscheinlich.
    Auf jeden Fall nehme ich keine Plastiktüten, habe auch immer Jute-Beutel dabei und/oder Transportboxen… ansonsten auch nicht zu verschwenderisch mit Wasser umgehen, Strom aus, Glühbirnen schon lange ausgewechselt, Müll wird eh getrennt – sonst fällt mir auf die Schnelle nichts ein. (hab nämlich keine Zeit, aber wollte mal wieder bei dir reinschauen. 🙂

    Schönen Abend.

    LG
    Manuela

  27. prinzessin_paprika sagt:

    Ich finde es den Schritt in die richtige Richtung.
    Leider sind in den Cremes – die ich exzellent vertrage btw – noch flüssige Mikroplastik-Incis zu finden (gilt auch für sehr, sehr viele Sachen im Drogeriebereich und leider auch für einen Großteil der reizfreien Pflege und auch Reinigungsmittel).

    Ich komme aus der Hardcore-Öko-Szene und hatte mich vor Jahren davon immer mehr verabschiedet. Das hat meinen Horizont in sofern erweitert, dass ich nicht mehr auf jeden Inhaltsstoff mit Schnappatmung reagiere, weil er mal in Verdacht stand Krebs zu erregen und diese Sau medial durchs Dorf getrieben wurde.

    Das Thema Mikroplastik hat aber nicht nur mit mir und einer evt. mich betreffenden kürzeren Lebenszeit zu tun, es ist eine der übelsten und vom Verbraucher zu steuernden Umweltsünden und schädigt nicht mich und meine Haut, sondern verseucht unser Trinkwasser, die Meere und alle Organismen, die damit in Berührung kommen.

    Richtig widerlich ist aber: fast überall findet sich dieser Mist… Dekorative Kosmetik, Putz- und Waschmittel, pflegende Kosmetik, Abrieb beim Waschen von Kleidung aus Kunstfaser. Die Liste dieser Stoffe ist VERY BIG und die Aufklärung kommt erst langsam an. Und ja, ich habe mal meine Produkte recherchiert – da wurde mir anders und ich habe mich geschämt über meine eigene Ignoranz.

    Nachdenkliche Grüße
    prinzessin_paprika

  28. LC sagt:

    Vielen Dank für den schönen Beitrag. Ich kaufe schon seit langer Zeit bei Yves Rocher ein, allerdings muss ich sagen, dass einige Produkte leider Mikroplastik enthalten. Ich verstehe so etwas nicht, gerade bei einer Marke, die ansonsten recht „grün“ ist. Vielleicht habt ihr als Blogger mehr Einfluss darauf, als wir normale Konsumenten.