[Teil 2] Augen lasern mit der SMILE – Methode – Die Operation

Werbung // In Kooperation mit Smile Eyes München

SMILE - Methode

Im zweiten Teil zum Thema Augen lasern mit der SMILE – Methode erfahrt ihr alles zu der Operation selbst und ich schildere euch mein Befinden bis zu zwei Wochen danach. Ihr habt euch einen ehrlichen und ausführlichen Blogpost gewünscht, diesem Wunsch komme ich gern nach, denn es gab unzählige Anfragen dazu. Bei Instagram habe ich euch direkt nach der Operation bei Smile Eyes in München in den Stories mitgenommen. Echter ging es nicht, denn Schmerzen, die ich nicht hatte, hätte ich niemals im Leben überspielen können. Wie lief aber alles im Detail ab?

Hier kommt ihr zu Teil 1: Augen lasern mit der SMILE Methode – Beratung und Voruntersuchung
Ganz viele weitere Infos findet ihr hier zum theoretischen Ablauf, Kosten und Nebenwirkungen

Wie läuft die Operation mit der SMILE – Methode im Detail ab?

Voruntersuchung
Vor der Operation wurden die Augen erneut vermessen. Die aktuelle Dioptrienzahl wurde festgestellt, genau wie die Hornhaut vermessen und die Pupillengröße. Der operierende Arzt, in meinem Fall Herr Dr. Wiltfang von der Smile Eyes Augenklinik Airport in München, ermittelte die Sehschärfe nochmals und untersuchte das Auge. Erst danach gab es eine Beruhigungstablette (Diazepam), die ich trotz aller Aufklärung vor lauter Nervosität gerne annahm.

Es ging nun in den OP-Saal. Ich bekam ein steriles Schutzhäubchen und der Hautbereich um die Augen wurde desinfiziert. Anschließend wurden beide Augen mit Tropfen betäubt. Die Betäubung spürte man nicht, man kann normal blinzeln und sehen. Ich wurde zur Liege und dem Laser geführt. Der Arzt brachte meinen Kopf in die richtige Position und spannte das erste Auge mit einer Metallklammer auf. Mir wurden Tropfen verabreicht, das Auge gespült. Die anwesende Arzthelferin und Herr Dr. Wiltfang glichen außerdem die berechneten Werte mit den Eingaben am Laser erneut ab.

Der Laservorgang
Es begann nun die OP am rechten Auge. Ich wurde gebeten, ein grünes Licht zu fixieren, solange dies möglich war und möglichst geradeaus zu schauen. Der Laser senkte sich ab und begann sein Werk. Innerhalb von wenigen Sekunden war es vorbei. Aufgrund des gelaserten Bereichs erschien mein Blickfeld milchig, trüb. Ich erkannte nichts. Das Auge war aber sehr lichtempfindlich und ich konnte es nur schwer offenhalten. Das linke Auge war an der Reihe. Auch dies war in Sekunden vorüber und ich sah milchig trüb.

Entfernung Lentikel
Im gelaserten Bereich befand sich nun ein ganz feines Gewebehäutchen, das sogenannte Lentikel. Dieses musste nun durch einen 2mm Schnitt entfernt werden. Herr Dr. Wiltfang lockerte zunächst die Verbindung zwischen dem Lentikel und dem restlichen Gewebe der Hornhaut mit einen ganz besonders feinen Spatel. Ich konnte währenddessen nur einen hellen weißen Punkt erkennen. Mit einer Pinzette wurde das Lentikel durch den winzigen 2mm Schnitt entfernt, das Auge anschließend erneut gespült und gesäubert. Dieser Prozess dauerte etwa 1-2min pro Auge, es ging unfassbar schnell. Nach Entfernung dieses Gewebehäutchens (so lässt es sich am besten als Laie beschreiben), habe ich das erste Mal ohne Brille gesehen und zwar so gut, wie seit etwa 22 Jahren nicht mehr. Minuten nach der OP lag meine Sehkraft bei etwa 60%.

Diashow SMILE – Methode im Detail

Warnhinweis: Bilder zeigen Details der Operation am Auge. Viele hatten sie sich gewünscht, andere möchten sie lieber nicht sehen. Daher habe ich eine kleine Diashow für euch, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob ihr die Bilder sehen möchtet. Ich persönlich war total platt, als mir mein Mann die Bilder gezeigt hat, den gemerkt habe ich davon gar nichts und auch nichts gesehen!

Operation mit der SMILE-Methode
Operation mit der SMILE-Methode
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War die Operation schmerzhaft?
Ein ganz klares und ganz sicheres NEIN! Zu keiner Sekunde habe ich auch nur irgendetwas gespürt. Kritiker werden mir wahrscheinlich vorwerfen, dass ich den Eingriff verharmlose, aber ich habe wirklich kein Ziehen, Stechen, Brennen oder sonst etwas gespürt. Viele von euch haben mich explizit nach den Metallklammern gefragt, die während der OP das Auge offenhalten. Diese Klammern verhindern das Blinzeln und halten das Auge ausreichend weit offen und auch stabil. Ich habe erst auf den Bildern die mein Mann gemacht hat gesehen, wie groß diese waren. Gespürt habe ich nichts davon. Der Reflex zu blinzeln war verschwunden und das Auge wurde auch stätig benetzt. Was das angeht, ist die SMILE – Methode schnell und schonend.

Sieht man etwas von der Prozedur?
Man konzentriert sich während des Laservorganges auf den grünen Punkt, welcher sanft verschwindet. Danach ist die Sicht getrübt, milchig. Bei der Entfernung des Lentikels konzentriert man sich auf einen hellen weißen Punkt. Dies ist die Unterseite des feinen Instrumentes, mit dem das Lentikel gelöst wird. Dies war mir erst später anhand der Bilder klar. Man sah während der kompletten Prozedur einen grünen und einen weißen Punkt. Hält man sich an die Anweisungen des Arztes, ist es alles sehr entspannt und man muss absolut keine Angst vor der Operation an sich haben. Die SMILE – Methode bietet eine extrem kurze Behandlungszeit, war für mich vollkommen schmerzlos und man erkennt nichts. Ich bin generell nicht zimperlich, kann Blut sehen und habe schon einige, schwere Operationen hinter mir. Dies war der angenehmste und schnellste Eingriff überhaupt (rein subjektive, persönliche Empfindung!).

Sind Schmerzmittel notwendig?
Nein, ich habe vor und nach der Operation keine einzige Schmerztablette genommen, die leicht schmerzlindernden Augentropfen haben vollkommen genügt.

Meine Erfahrungen nach der Operation

Direkt der Operation
Ich konnte sofort aufstehen, meinem Kreislauf ging es super. Ich konnte meine Umwelt erstaunlich gut erkennen. Mir wurden zwei verschiedene Tropfen mitgegeben, zur Benetzung und zum Schutz vor Infektionen. Es wurde außerdem ein Kontrolltermin für den nächsten Morgen, einem Samstag, vereinbart. Mit der Sonnenbrille auf der Nase ging es zurück auf das Hotelzimmer. Meine Augen waren noch betäubt und tränten ganz leicht.

Wie schmerzhaft war es danach?
Die Betäubung liess nach etwa einer Stunde nach. Die Augen begannen nur stark zu tränen und brannten. Man muss sich das Brennen in etwa vorstellen wie bei völlig übermüdeten, trockenen Augen. Unangenehm, aber dennoch auszuhalten. Die Augen waren sehr lichtempfindlich, das Zimmer war abgedunkelt und ich trug eine Sonnenbrille. Die stündlich zu verabreichenden Tropfen brannten am ersten Tag ein wenig.

Herr Dr. Wiltfang und ich direkt nach der Operation

5 Stunden nach der OP
Das Brennen und Tränen liess nun deutlich nach. Auch die Lichtempfindlichkeit nahm so stark ab, dass ich das Hotelzimmer verlassen konnte, aber nur mit dunkel getönter Sonnenbrille.  Ich tropfte mir weiterhin stündlich die mitgegebenen Tropfen abwechselnd ins Auge. In der Nacht war dies nicht notwendig und ich schlief die Nacht problemlos durch und verzichtete auf die mitgegebene Schlaftablette. Die Sehkraft verbesserte sich vor allem nach den ersten fünf Stunden, wobei ich immer noch getrübt sah. Dies ist in den ersten Stunden nach der OP ganz normal und kein Grund zur Besorgnis.
Ich erhielt außerdem einen Anruf der Smile Eyes Augenklinik, bei dem man sich nach meinem aktuellen Zustand erkundigte.

24h nach der Operation
Ich sah klar und deutlich. Vor dem Aufwachen am ersten Morgen nach der OP hatte ich die meiste Angst. Diese war vollkommen unbegründet. Sie waren nicht verklebt, nicht trocken und brannten auch nicht. Sie waren lediglich lichtempfindlich und ich trug außerhalb des Hotelzimmers noch meine Sonnenbrille. Die erste Nachuntersuchung stand an. Die Untersuchung war schnell vorbei. Meine gemessene Sehkraft lag bei 80-100%, je nach Auge und es sah alles in Ordnung aus, so frisch nach der OP. Ich bekam auch ein Schreiben vom Arzt, welches ich mit meinem Führerschein mitführen soll, da dort eine Sehhilfe eingetragen ist, ich aber keine mehr benötige.

48h nach der Operation
Für mich war es als hätte die Operation nie stattgefunden, was das Augengefühl und Nebenwirkungen angeht. Ich sah ohne Probleme alles ganz deutlich, egal ob in der Ferne oder der Nähe. Das Auge hat keine Probleme Dinge zu fokussieren. Auch litt ich nicht unter trockenen Augen. Lediglich der strahlende Sonnenschein zwang mich draußen eine Sonnenbrille zu tragen. Es schmerzte aber nicht, blendete mich lediglich nur ein wenig.

Trockene Augen konnte ich nicht feststellen. Dies ist eine der häufigsten Nebenwirkungen bei der SMILE – Methode. Bei Kunstlicht erkannte ich noch eine deutliche Corona um die Lichtquelle, genau wie bei Autoscheinwerfern, was aber nicht sehr störte und auch so kurz nach der Operation völlig normal war.

Das anfänglich stark verschwommene Umfeld wurde nun deutlich klarer, genau wie mir vorausgesagt wurde. Es war noch nicht zu 100% klar, aber ich erkannte auch kleinste Details in meiner Umgebung. Ich tropfte weiterhin die mir vom Arzt mitgegeben Antibiotika- und Hyalurontropfen nach Anweisung. Weiterhin war ich komplett ungeschminkt und verzichtete auf sämtliche Pflegecremes. Ich kann problemlos auf mein helles Handydisplay schauen, habe am Laptop drei Blogpostings verfasst, TV geguckt, ein Buch auf meinem Kindle gelesen und mit euch eine Stunde lang bei Insta-Live verbracht.

Die ersten beiden Wochen danach

1 Woche nach der Operation
In der ersten Woche soll man zwingend auf Schminken, Schwimmen oder Saunieren verzichten. Ich habe außerdem komplett auf Pflegecremes verzichtet und mein Gesicht nur mit Mizellenwasser und einem Mikrofasertuch gereinigt. Meine Haare habe ich kopfüber gewaschen. Ich hatte ansonsten absolut keine Beschwerden, habe die beiden Tropfen nach Anweisung weiter angewendet. Außerhalb der Wohnung war bei Sonnenschein eine Sonnenbrille notwendig und kurzzeitig auch bei extrem starkem Licht in Geschäften.

Die zweite Nachuntersuchung fand eine Woche nach der OP statt. Mein Arzt war nicht weiter überrascht, dass alles gut verheilt war, auch der 2mm Schnitt. Mein Tränenfilm war so gut wie bei einem nichtoperierten Auge. Ich bin an diesem Tag auch ohne Probleme selbst Auto gefahren. Die vom Messgerät ermittelte Sehkraft lag bei 110% auf beiden Augen.

2 Wochen nach der Operation
Ich sehe klar und deutlich, auch nachts sehe ich gut. Meine Sonnenbrille trage ich nur noch bei starkem, strahlenden Sonnenschein und bin nicht blendempfindlicher als vor der Operation. Meine Hylalurontropfen nehme ich gar nicht mehr, da sich meine Augen völlig normal anfühlen. Es ist einfach wundervoll und ich bin so glücklich mit dem Ergebnis und dem Heilungsverlauf. Mittlerweile greife ich wieder in die Schminkkiste, war das erste Mal schwimmen und auch der erste Flug ist gut überstanden.

Ich greife mir witzigerweise oft noch ins Gesicht, weil ich meine Brille wie früher hochschieben möchte und morgens taste ich nach ihr direkt nach dem Aufwachen. 22 Jahre Brille haben sich eben doch eingeprägt.

Im dritten Teil gehe ich ausführlich auf mögliche Nebenwirkungen der SMILE – Methode, meine weiteren Erfahrungen und wichtige Verhaltensweisen (Medikamente etc.) ein. Falls ihr noch Fragen habt, stellt sie mir hier gern!

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19 Meinungen

  1. Berit sagt:

    Danke für den ausführlichen Post, das macht echt Mut 🙂

    Zum Thema Nebenwirkung, hat der Arzt erwähnt wie es sich verhält wenn man bereits Schönheits-OPs am Auge hatte (zB Lidstraffung) oder Botox in Augennähe? Ergeben sich dadurch Nachteile? Trifft beides auf mich nicht zu, aber ich sag niemals nie!

  2. Martina sagt:

    Danke für die Zusammenfassung

    Welche Sehschwäche (Dioptrien) hattest du vor der OP?
    Hattest du auch eine Hornhautverkrümmung, die behoben wurde?

    Danke und LG

  3. Tabita sagt:

    Ich freue mich sehr für dich, das alles gut verlaufen ist. Für mich wäre das nichts, eine OP, bei der ich alles mitbekomme. Ich hätte schon am liebsten beim Zahnarzt beim Bohren eine Vollnarkose und Auge stelle ich mir noch mal krasser vor als Zähne. Ich finde es echt mutig, dass du das gemacht hast. Glücklicherweise sehe ich gut, außer dass ich seit einiger Zeit eine Lesebrille benötige, was erträglich ist.

  4. Mrs Unicorn sagt:

    Ich habe meine Augen auch lasern lassen und bereue es keine einzigen Tag! Die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!

    Liebe Grüße und eine fantastische Restwoche!
    Celine

  5. Vielen Dank für Deine Erfahrungen, das hört sich insgesamt ja wirklich toll an. Ich hin gespannt auf Part 3

  6. Sunnivah sagt:

    Das war echt spannend zu lesen, aber gruselig stell ich es mir schon vor, wenn mir im Wachzustand direkt am Auge rumgefummelt wird. Aber der Aufwand ist ja deutlich kleiner als der Nutzen: sich zu überwinden und dann dafür keine dicke Brille mehr zu brauchen, war für dich bestimmt lohnender, oder? Was die Medizin heutztage alles kann!!

    LG!

    • Karin sagt:

      Wie ich geschrieben habe: Man sieht und spürt einfach mal gar nichts! Null. Kontaktlinsen einsetzen ist vom Gefühl her intensiver.

  7. Franziska sagt:

    Das freut mich riesig für dich! Bei mir lief es ähnlich beim Lasern und ich bin drei Jahre später immer noch davon überzeugt, dass es das best investierte Geld meines bisherigen Lebens war.

    LG, Franziska

    • Karin sagt:

      Es sind jetzt knapp vier Wochen seit der OP und ich bin der Tat wirklich glücklich, dass ich die Nervosität überwunden habe. Es ist eine ganz andere Lebensqualität! Ich war gestern das erste Mal im Kino und es war alles so scharf und angenehm ohne Brillenrand. Gerade mit 3D Brille doppelt nervig.

  8. Nina sagt:

    Wow das klingt richtig toll. Leider habe ich sehr schlechte Augen, da ist mir eine OP (noch) zu riskant. Die Smile Technik klingt aber sehr interessant. Ich freu mich auf weitere Berichte.

  9. Sandra sagt:

    Erstmal danke für den ausführlichen Bericht. Ich weiß, dass Du noch nicht ganz das Alter hast.. aber hat der Arzt etwas dazu gesagt, wie das aussieht, wenn die Altersweitsichtigkeit anfängt? Derzeit seh ich halt ohne Brille in der Nähe alles noch scharf und habe Bedenken, dass ich dann zwar die Ferne, aber nix mehr in der Nähe (ohne Brille) sehe..

  10. Jane sagt:

    Vielen Dank für den Bericht. 🙂
    Merkt man das Augenspülen und wenn die Klammern angesetzt werden?
    Wie viele Monate-Jahre muss die Sehkraft gleich geblieben sein, damit man das Auge mit der SMILE Methode lasern lassen kann? Meine hat sich leider dieses Jahr verändert.
    Wie viele Tage nach der OP muss man die Tropfen stündlich einnehmen?

  11. Caro sagt:

    Hallo Karin ich war gespannt auf diesen Bericht 🙂 bisschen eklig sieht das ja schon aus aber auch so faszinierend wenn man überlegt dass die komplette Sehkraft in dem Moment wo der Arzt da mit dem Spatel rumhantiert in seiner Hand liegt weil was passiert wenn er abrutscht…. Aber das ist ja Gott sei dank nicht passiert…. :)) finde es toll dass du so glücklich damit bist und es so gelaufen ist! Hammer was man heutzutage alles machen kann…… :)))

  12. Anna sagt:

    Liebe Karin,

    danke für den ausführlichen Bericht! Ich wünsche mir eine Sehkraftkorrektur schon länger, bin 24 Jahre alt und trage seit der 3. Klasse eine Brille. In den nächsten Jahren werde ich diese auch durchführen, davon bin ich fest überzeugt. Beim Lesen kam mir nur die Frage: was wäre, wenn ich nicht dazu in der Lage bin den grünen Punkt zu fixieren? Ich kann mir vorstellen, dass man da reflexartig, da man sich so sehr darauf konzentriert, doch mal abrutschen könnte – oder passiert das nicht? Ich denke zwar, dass die Ärzte sich dieser Angst bewusst sind und wissen, wie sich dies vermeiden lässt oder festgestellt haben, dass diese Angst unbegründet sei, aber da du darauf nicht eingegangen bist, wollte ich noch einmal nachfragen. Ich fand es übrigens super, dass du uns bei den Instastories mitgenommen hast; ich habe sie aufmerksam verfolgt und das alles hat mich in meinem Wunsch nur bestätigt. Ich finde, dass man etwas an sich ändern darf, wenn man es wirklich will – egal ob eine Nasenkorrektur, Brustvergrößerung/Brustverkleinerung oder eben eine Korrektur der Sehkraft. Solange man sich den Eingriff gut überlegt hat und das Geld dafür gerne ausgeben möchte (was ich möchte, ich weiß, dass es teuer ist und „was ich alles davon kaufen könnte“, aber ich will DAS davon kaufen, das ist es mir einfach wert), sollte man das ruhig tun. Kontaktlinsen werden bei mir langsam kritisch, nachdem ich sie seit 10 Jahren trage, kann ich sie nicht mehr lange tragen ohne dass es sich unangenehm anfühlt. Ich bin froh, dass du so detailliert darüber berichtest, denn das bestärkt mich nur. <3

    Viele Grüße

    Anna

    • Bibs sagt:

      Hi Anna,
      ich hatte erst vor wenigen Tagen selber eine Sehschwächenkorrektur – zwar nicht mit SMILE, sondern Femto-Lasik, aber in vielen Punkten sind die zwei Verfahren gleich bzw. sehr ähnlich, deswegen kann ich dir auch auf deine Frage eine Antwort geben (zumindest wie meine Erfahrung dazu war):
      Was den Punkt angeht, den man fixieren muss: wenn man wirklich wegschaut, hört der Laser sofort automatisch auf und macht erst weiter, wenn man wieder in die korrekte Richtung sieht. Sogesehen kann gar nichts schief gehen, es ist nicht so dass du plötzlich den Laser-Vorgang ruinierst oder man von vorne anfangen muss, wenn du wegschaust.
      Ich habe selber während der ca. 30 Sekunden, wo ich mich auf den Lichtpunkt fixieren musste, mal das Gefühl gehabt, mich nicht zu 100% konzentrieren zu können, und deswegen ist mein Blick mal zur Seite geschweift. Aber das hat niemand der Anwesenden kommentiert – ich hab nur kurz weg- und dann einfach wieder hingeschaut, es war als wär ich sowieso die einzige gewesen, die das Wegschauen bemerkt hätte. 😉
      Ich persönlich finde sogar, dass der Laser noch das kleinste Übel war. Da empfand ich die Augenklammer und das Auswaschen als unangenehmer (aber niemals schmerzhaft). Ich bin aber auch total empfindlich was so was angeht und hab darum noch nie in meinem Leben Kontaktlinsen getragen… Bin übrigens selber 25 und >>trug<< auch seit der 3. Klasse eine Brille.
      LG
      Bibs

      • Karin sagt:

        Hier muss ich dir ganz klar widersprechen! So wie du es schilderst, ist es bei der SMILE keinesfalls! Lasik und Smile sind Apfel und Birnen 😉
        Das Auge wird bei der Smile mit dem Okular des Lasers fixiert, so dass das Auge sich nicht so einfach bewegen kann. Da gehört schon viel mehr dazu wie ein heftiger Nieser. Bei Smile sind es außerdem nur etwa 10s und keine 30s wie bei der Lasik, was das Fokussieren auch enorm erleichtert. Da bei der SMILE so gut wie kein offenes Gewebe vorliegt, da der Schnitt gerade mal 2mm beträgt, muss man auch kaum spülen und nachbehandeln, was bei der Lasik das komplette Gegenteil ist. Von den Nebenwirkungen möchte ich gar nicht anfangen. Bei der Lasik werden im großen Umfang Nerven durch den Schnitt zunächst gekappt, die bis zu 1,5Jahre für eine Heilung brauchen. Das verursacht nämlich die trockenen Augen und die hohe Blendempfindlichkeit bei der Lasik.
        Aber ich freue mich, dass du jetzt auch klar und brillenfrei bist, egal mit welcher Methode 🙂

  13. Caroletta sagt:

    Liebe Karin,
    auch ich habe den Bericht mit Interesse gelesen und habe eine Frage:
    Was passiert, wenn sich die Sehleistung mit den Jahren bzw. im Alter verschlechtert? Ist dann eine weiter Behandlung möglich?

    • Karin sagt:

      Mit Alter meinst du eine Lesebrille? Weit- und Kurzsichtigkeit funktionieren anatomisch gesehen schon völlig unterschiedlich. Dies kann man logischerweise mit einer OP gegen Kurzsichtigkeit nicht ändern. Aber für mich ist es eben schon ein Unterschied, ob ich eine schwere Gleitsichtbrille oder nur hin und wieder eine günstige Lesebrille tragen muss. Und die nächsten 10 Jahre habe ich mindestens brillenfrei, hoffe ich.

  14. Kirsten sagt:

    Hey Karin, vielen Dank für deine Artikel zu diesem Thema. Ich bin froh, über jede Information, die ich dazu bekommen kann.
    Ich habe schon seit mehreren Jahren den Wunsch meine Augen lasern zu lassen, aber meine Werte sind noch nicht stabil genug.

    Ich wohne i.B. einer ländlichen Region und eine Klinik oder Arzt mir Laser t finden ist sehr schwer. Ich spare auch schon dafür, das ist nur Herden Cent wert. Ich bin auf deinen nächsten Bericht sehr gespannt.

    Liebe Grüße Kirsten